Angela Merkel Friedensnobelpreis

Liebe Leserinnen und Leser,

das würde mich nicht überraschen! Ist im Grunde genommen ihre einzige Möglichkeit, im Amt zu bleiben. Hollande, der in Syrien beim großen Bomben dabei ist, fällt vor dem Europa-Parlament in den Goebbels-talk: „Totaler Krieg“.

Und das stimmt auch. Jetzt sind Frankreich, Russland, die USA, Deutschland, die Türkei, alle Nachbareinflüsse aus Arabien dort auf einem Gelände dabei, und Assad vertritt die Position der Rechtsstaatlichkeit.

Es ist grausam, dies einzusehen, aber es stimmt.

Unsere Kanzlerin scheint nun mal mutig gewesen zu sein, Assad ins Gespräch zu bringen, Hollande, der eitle Gockel, hält dagegen – wo sind Friedenskräfte?

Friedenskräfte sind in Deutschland. Dort, wo Flüchtlinge aufgenommen werden. Marx & Merkel haben Recht: nun hilft keine Kritik mehr. Wir müssen uns für Europa, Christentum & Humanität entscheiden. Dann werden wir das Unmögliche schaffen – es kommen noch größere Aufgaben auf uns zu – und auch die werden wir schaffen.

Nur Hollande & Merkel als bad cop & good cop  … schau mer mol …

Mit Waldmeister-Brause.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2 Gedanken zu “Angela Merkel Friedensnobelpreis

  1. Hallo Markus,
    der eine redet von totalem Krieg, die andere von unbegrenzter Aufnahme, was für die Mehrheit der Einwohner ihres Landes einer totalen Invasion gleichkommt. Das sind, in meinen Augen, zwei Seiten derselben Münze. Niemand scheint bereit, den Weg der Mitte gehen zu wollen, und die eigentliche Aufgabe, nämlich die Ursachen der Flucht zu beheben, bleibt in beiden Fällen unerledigt. Was macht es für einen Sinn, dass nun Millionen Syrer u.a. mühsam Deutsch lernen und sich hier um die ohnehin immer weniger werdenden Arbeitsplätze (=outsourcing, VW usw.) raufen müssen? Von der kulturellen Entwurzelung ganz zu schweigen. Ich hoffe nur, dass Saturn die allgemeine Überheblichkeit bald eindämmen wird.
    Gruß, Conny

    1. markustermin

      Hallo Conny,

      ja, der Knüppel ist aus dem Sack – es offenbart sich eine Flächenbrandstrategie: unser Verbündeter, eines von vielen Beispielen: Saudia-Arabien (denen wir Waffen liefern), führt Krieg im Jemen mit den US-Drohnen als Anlass und bypack … Folgt man tatsächlich dem Bild von oben, dann ist doch Samuel Huntington – „Clash of the Cultures“ – der Prophet und vielleicht Inspirator für diejenigen, die im Nahen Osten, Afghanistan und Nordafrika einer großen Strategie folgen – man fühlt sich ja nicht von ungefähr an die Indianer-Kriege erinnert: sähe Streit und suche Verbündete. Zur Militärschulung der US-Armee soll das Wort „Kreuzzug“ gehören, wenn es in den Irak oder so geht. Die „Krieger“ der „Isis“ – kannst Du Dich noch an das abgründige Namensspiel erinnern? – sind ja von der Türkei aus bewaffnet worden – und das Vorbild ihrer Leute ist sicherlich „Mad Max“. Eigentlich gibt es in dem Sinn keinen „clash“ – die Kulturen gleichen sich – nur mit den Frauen, da unterscheiden sie sich gewaltig. Aber gerade das hat der Westen, weil zu sehr mit Fräulein Wurst – also Parodien – zugange, gar nicht verstanden, daß es fundamentale Freiheits-Rechte unserer Frauen und Kinder sind, die es zu verteidigen gilt. Ich erinnere hier an die „Komiker-Nation“, die wir vor der Welt sein würden, wenn wir die Beschneidung zum Kinderschutz unter Verbot stellten, wie unsere Kanzlerin pointiert ausdrückte. Die Assoziation: der Duschraum bei den US-Basketballern in der high-school – einer ist „mit“: Hahaha – also dieses Niveau – wären wir damals mutig genug gewesen, für die Kinderrechte einzustehen, anstatt blutiger Rituale Helfershelfer zu machen – das hätte sich rumgesprochen in der Welt – auch der arabischen, und Deutschland wäre kein beliebtes Einwanderungsland geworden, da hätte man schon Mut haben müssen.

      Grüße,

      Markus

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