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Liebe Leserinnen und Leser,
bald mit einem Trigon zu Neptun im Abschnitt Fische. Mond im Zeichen Krebs macht das Individuum gefühlsverständig – nicht unfehlbar, aber verständig. Das große Problem bei Mond in Krebs ist es, zu akzeptieren, daß andere Monde anders sind. Jenes „Erkenne Dich Selbst“ – bedeutet für die/den Krebs-Mond-Geborenen, einzusehen, daß andere Mondgeborene die Dinge aus einer völlig anderen Perspektive sehen, daß eben nicht dieser transparente Primat des gefühlsmäßigen Verständnises selbstverständlich ist, wie es für den/die Krebs-Mondgeborene/n aber eben ist.
Ohnehin kann es auch bei Krebs-Mond vorkommen, daß die Subjektivität einfach keine Objektivität erreicht – weil ihr/ihm das Denken nicht als neutrales Terrain betretbar und durchschaubar ist, und/oder eine eventeuelle Wassermann- oder Steinbock-Betonung zunächst und am Anfang der Entwicklung ein wenig hochnäsig machen.
Doch: nichts steht der Wahrheit und dem tiefen Wissen mehr im Weg, als Dünkel. Wer den Logos benutzt, ohne ihm zu vertrauen, kann keine Wahrheit finden.
Von einem Krebs-Geborenen hörte ich den bezeichnenden Spruch: „Auch der Wahrheit will ich nicht Untertan sein!“ – sowas fällt einem ein, wenn man all zu tief in Nitzsches kaleidoskopischen Wortgebilden versunken war …
Mond im Krebs ist aber frei von Dünkel, weil seine transparente Empfindlichkeit die eigenen Empfindungen immer nah an die Peinlichkeitsgrenze rückt. Schon von daher bilden sich Krebs-Mondgeborene nichts auf ihre Gefühle ein: lassen können und wollen sie von ihnen natürlich dennoch nicht.
Wie wird sich – kurz nach Vollmond – die Mundane Signatur Schütze/Krebs zeigen?!
Mit freundlichen Grüßen,
Markus

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