Mond

Vollmond

19.01.2011 21:21 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Man mag es kaum glauben, der Mond ist schon so schön und groß, doch erst morgen ist Vollmond. Merkur erwandert sich ein Feld, in dem er Mitte Dezember schon einmal war.

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Dieser Vollmond findet noch im weiteren Umkreis der Finsternisse von Sonne und Mond um die Jahreswende herum statt, wir hatten einen Steinbock-Neumond am 04.01.2011 um 09:02, bezogen auf Nürnberg. Neuanfang auf  realistischerer Basis, denn mehr als nur der jährliche Steinbock-Neumond kam hier ja noch die Sonnenfinsternis dazu, alles Aspekte, die wirkliche neue Dinge einleiteten. Und dieser Sonnenfinsternisneumond hat jetzt seine Seiten geöffnet und tritt in den ersten nächtlichen Licht-Widerschein, der die Fruchtbarkeit der Erde und aller Lebewesen steuert, und zeigt, was er neues drauf hat. Und wieder gibt es eine Mond-Uranus Verbindung, mit Jupiter dazu, die einen ganz genauen Aspekt zum Geschehen hat, wie bei der Sonnenfinsternis auch.

Natürlich ist der Winter nicht vorbei, aber wir haben eine Atempause. Zu bedenken ist die zeitlich relativ nahe Zusammenkunft von Vollmond und kurz danach des erdnächsten Punktes der Mondumlaufbahn, „perigee“ oder Perigäum genannt: der neuseeländische Segler und Wetter-Cowboy Ken Ring sieht oft sehr bewegte See, wenn Mondnähe und Vollmond zusammenkommen, Ebbe und Flut sind höher, es gibt Springfluten, sagt er. Jetzt kommts natürlich noch drauf an, an welchem Punkt der Mond besonders nahe ist, und da sehen wir, wie wenig wir über ihn wissen.

CarlesVA

Wenn man bedenkt, daß die Revolution in Tunesien mit jener Verbindung von Pluto, Merkur ruckläufig und Mars plus Mondknoten in der Dezembermitte ihren Ausgang nahm (diese furchtbare Selbstverbrennung), dann sehen wir mit Tunesien die deutlichste Entfaltung dieses Geschehens. Und die arabischen Despoten überall im arabischen Westen, dem Maghreb, haben Grund, davon auszugehen, daß sie mit Neptun in den Fischen Abschied nehmen müssen, denn Tunesien und die afrikanische Nordküste, vielleicht sogar der gesamte Kontinent, werden von William Lilly (und vordem) mit dem Zeichen Fische verbunden. Ein freies Tunesien würde alle anderen beeinflussen. Hoffentlich so friedlich, wie möglich. Vor diesem Hintergrund werden die Neuerungen wirklich bedeutend. Bemerkenswerterweise geht dieses Geschehen parallel zu den sich entwickelnden neuen Möglichkeiten eines wohlhabenden Maghreb mit Solarthermik. Der Durchbruch gegen den Despoten mußte gewaltsam erfolgen – wie Gero von Randow, der vor Ort war, in der Zeit schrieb, und erreichte mit dem Zeichenwechsel von Mars in den Wassermann vor wenigen Tagen den Durchbruch (Wassermann, das Zeichen der gesellschaftlichen Freiheit).

Da nach diesem Vollmond Sonne und Mond sofort das Zeichen wechseln, bekommen wir die viel schnelleren Bewegungen und Polarisierungen auf allen Ebenen die nächsten Tage gewiss zu spüren. Ich wünsche Tunesien Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit. Versuchen wir doch, in uns selbst mal diese drei Ebenen zu verwirklichen!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus