Wirklichkeit und Wahrscheinlichkeit

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Liebe Leserinnen und Leser,

ist das schon ein Beweis? Eine Frau in Texas hat gerade seit 1993 zum vierten Mal im Lotto gewonnen. Und zwar nicht mal so drei Richtige, sondern den Hauptgewinn oder einen beträchtlichen Teil davon. Insgesamt mehr als 20 Millionen $. Die Wahrscheinlichkeit dafür hat ein Zahlen-Mensch so beziffert: 18 000 000 000 000 000 000 000 000.

Hier: Joan Ginther Wins Texas Lottery 4 Times

Ein ganzen Korb voller Nullen. Ironie des Schicksals, die Dame, Joan Ginther, ist Mathematik-Professorin. Eine solche Ironie gehört übrigens immer zum Geschehen und wird häufig und deutlich von Goethe poetisiert, dem Brunnen der Erkenntnis für uns Deutsche schlechthin. Natürlich würde ich gern ihr Horoskop sehen. Aber bislang habe ich nur rausbekommen, daß sie 63 ist.

Die wenigen Geburtsbilder von Lotto-Gewinnern, die ich zu Gesicht bekommen habe, zeigen einen deutlichen Jupiter-Aspekt zur Spitze von Haus 5, meist die exakte Konjunktion, ich hab mir da einen kleinen Ordner angelegt, den ich geheim halte.

Der typische Milliardärs-Aspekt ist übrigens die Jupiter-Pluto Konjunktion (Gates, Buffett, Soros …).

Aber mit Frau Ginther, wie geht das zu? Jeder Naturwissenschaftler, dessen Verstand nicht ganz blockiert ist, müßte zumindest ahnen, daß wir noch gar nichts wissen über die Welt, anstatt, wie heuer und alle Jahre mal wieder gegen den Segen der Homöopathie zu ätzen.

In Franken hat vor wenigen Jahren und mit geringem zeitlichen Abstand einer zwei mal den Jackpot geknackt. Statt fassungslos vor solchen Phänomenen zu stehen, sollten wir uns für das Konzept des morphogenetischen Feldes von Rupert Sheldrake öffnen. Es bietet zumindest den Ansatz einer Erklärung.

Wie schön, daß die Welt noch nicht entschlüsselt ist!

Mit freundlichen Grüßen!

Markus