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Raymond A. Merriman

R. A. Merriman 25.12.1946 00:09 Pontic, MI, USA

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Liebe Leserinnen und Leser,

na, das sind ja feine Aussichten. Da kennt sich jemand richtig gut mit Börse und Astrologie aus. Und der Uranus-Zyklus, sein Gang durch die Zeichen, korreliert mit Haussen an den Märkten, die eben jene Dinge vertreten, die das Zeichen – Uranus in den Fischen für Öl – darstellen.

Offensichtlich schafft es Claude Weiss (Stier, Löwe-AC, Jungfrau Mond) aus dem astrologischen Weltzentrum Schweiz, mit seinen Software-Diensten Astrodata und durch die Zusammenarbeit mit kongenialen KollegInnen wie Merriman oder – auf völlig anderem Gebiet – Liz Greene die Akzeptanz für hochwertige Astrologie zu steigern.

Es ist aber auch völlig frapant, wie exakt Merriman die bisherige Entwicklung der Krise vorausgesagt hat. Bestechend sind die einfachen und transparenten Regeln, nach denen er vorgeht. Er macht im Prinzip mittelalterliche Astrologie auf der Basis der „neuen“ Planeten. Demnach folgt mit Uranus im Widder – nein, nicht die Investition in den Neuanfang, den die Welt will und braucht, sondern in Waffen!

Dies mag wahr sein, ist aber unerbittlich. Darum will ich´s nicht glauben. Soll Uranus im Widder uns eine Investition in den Anfang werden und Merriman sich irren,  „Ray-MOON“ einmal voll daneben liegen.

Fotos Termin ©

Wie stehen dazu die Chancen? Schlecht – einerseits – weil eben, wie überall und selbst bei mir zu lesen – dieser drei Schwergewichte die Welt umgestalten: Pluto, Saturn und Uranus. Gut andererseits – wenn wir Merrimans Horoskop anschauen, der ebenso, wie Westerwelle einen Sonnen-Pluto Transit hat. Machtzuwachs – sicher, aber Neuanfang auch. Denn Saturn geht über Merrimans Radix 1. Haus.

Klar ist, daß Pluto eine grundlegende Wandlung des Wesens erreicht. Die Chancen von Pluto über der Sonne sind vor allem die vielstrapazierten überflüssigen Balast-Anteile unserer Ego-Struktur, die wir pulverisieren und dem Wind des Wandels überlassen müssen.

Ich finde es aber überhaupt nicht unwesentlich, wenn Pluto von den Astronomen den Planeten-Status abgesprochen bekommt, wie ja passiert. Es ändert nichts daran, daß Pluto ein bedeutender Himmelskörper bleibt, der ja eigentlich ein Doppelsystem mit Charon ist, fast so groß, wie er selbst und präzise umeinander kreiselnd. Denn immerhin, dieses Vorrecht: die Planeten zu benennen, steht ihnen zu. Wie ja auch der Name: „Astronom“ kundgibt. Die anderen Märchen vom Urknall und der bösen Dunklen Energie und der Singularität können sie ja für sich beahlten?

Schön, die Jupiter-Venus Verbindung im Haus zwei, wenn man bedenkt, wie sehr dieser Astrologe sich mit Werten und Gütern befasst, genau seiner Aszendenten-Begabung gemäß.