Poetry

Frühlingshoffnung

Foto:  Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ich hoffe, Ihr habt nichts dagegen, wenn außer Astrologie hier auch dann und wann etwas Poesie erscheint. Unteres Gedicht stammt nicht aus meiner Feder, sondern aus der eines gerade mal 16 Jahre alten Poeten nach einem Winterspaziergang im Fichtelgebirge vor wenigen Tagen. Wir lesen es hier, solange es noch kalt und weiß ist …

In den wunderweißen Weiten

Schneebeckter Hügelseiten

Entdeckt man kleine Wintergeister,

Weiße Leoparden reiten.


Ganz hinten, fern am Horizont,

Verschlungen von der Nebelfront

Steht, über tausend Jahre alt,

Ein wundesrschöner Winterwald.


Dort hört man leis im Wind verklingen,

Von Elfen, die gen Süden gingen,

Lieder, welch´mit guter Hoffnung

Von einem neuen Frühling singen.



© Miro K. Hofmann