Ereignis, Weltbild

μέτρον métron „Maß“

Foto Markus Termin ©

„ …und wegen der extrem großen Bedeutung der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum (c0) für die Physik, ging man auf der 17. Generalkonferenz für Maße und Gewichte am 20. Oktober 1983 einen neuen Weg. Man legte die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum auf 299.792.458 m/s fest und definierte demzufolge ein Meter als „die Strecke, die das Licht im Vakuum in einer Zeit von 1:299.792.458 Sekunde zurücklegt“. Statt auf einer aufzubewahrenden Maßverkörperung („Prototyp“ wie beim Kilogramm) beruht die Definition des Meters auf einer Zeitmessung. (DIN 1301 Teil 1).“ Aus Wikipedia „Meter“

20. Oktober 1983: Uranus mit Jupiter im Schützen im Quadrat zu Venus-Mars in der Jungfrau. (Wisssenschaftlich ist immer was los bei Venus-Mars!)

Damit ist nun der Kreis geschlossen, und ich meine, die Physiker hätten vor diesem Schritt die Philosophen einladen sollen. Denn nun ist es doch so: um einen Meter zu definieren, war es nötig, den Durchmesser des Erdradius zu bestimmen – von den menschlichen zu den geeichten geographisch wissenschaftlichen Maßen – so könnte man die Devise der franz. Nationalversammlung nennen, die damals offenbar den Ton für ganz Europa kulturell angab, sofern Wissenschaft ein Teil der Kultur ist.

Um die Länge des Meters zu bestimmen, brauche ich den Faktor „Zeit“ eigentlich nicht. Andererseits haben wir eben gerade gelernt, daß Raum und Zeit ein den Naturgesetzen unterworfenes dynamisches Feld sind, dessen Umgebung durch jeden Körper einer Verzerrung unterworfen ist.

Es ist also logisch, daß mit der Definition des Meters auch die Definition der Zeit gegeben ist, und umgekehrt. Und damit messe ich den Meter im Rahmen einer Maßstäblichkeit, die aus dem, was er angelegt an die Strecke vor allem zu messen hat, der Lichtgeschwindigkeit selbst, eigentlich erst gewonnen werden soll: in Metern pro Sekunde. Hier sind wir, ohne es gemerkt zu haben, in einem mathematisch-physikalischen Spiegelkabinett gelandet. Das Resultat bestimmt die Voraussetzung. Der alchemistische Drache beißt sich in den Schwanz. Dies wird dann zur Maßgabe des Gesamten Weltalls und seiner Räumlichkeit, indem die Lichtgeschwindigkeit den Wert einer universellen Raum-Einheit bekommt, also die maßstäbliche 1 des gesamten Universums wird, obwohl sie eigentlich eine physikalische Eigenschaft beschreiben soll. Mit der Zeit als definiertem Weg verhält es sich bei allen Messungen genauso.