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Mondfinsternis im Wassermann

Nürnberg 20:02 – So eine Mondfinsternis hat es in sich, bei uns war es absolut windstill, nahezu andächtig. Gerade die partielle Bedeckung, die aber fast vollständig war, offenbart eine starke Dynamik. Nun gilt es, die 24.30 Grad Wassermann zu verstehen. Bei mir hat der Mond in seinem Finsterniskleid den Zauberer Merkur berührt, und ich fühle mich tief inspiriert. Doch wie ist es mit Chicago? Dort ging die Mondfinsternis über den nördlichen Mondknoten der Sadt.

einmal seelisches und einmal fotografisches Erleben, beide Bilder Markus Termin ©

Doch halt, wird jetzt mancher sagen: in Chicago war doch die Finsternis gar nicht sichtbar! Das ist richtig, dort konnte man sie nicht mitbekommen. Aber wirken tut sie doch. Und dies ist der Beweis:

Chicago wurde gleich mehrmals gegründet, und man kann sich darüber streiten, welches das richtige Horoskop ist. Dieses ist die erste Gründung einer Festung an der Stelle, und die Stadt hieß da noch Fort Dearborn (17. August 1803, 1:29 PM). Wir sehen also, die Mondfinsternis fällt genau auf Chicagos Sonne, und, was bedeutender noch ist, sie berührt gradgenau Chicagos Mondknoten! Chicago liegt also selbst auf einer Finsternisachse, Ralph Waldo Emerson, der Philosoph, wurde im selben Jahr am 25.05.1803 geboren. Es gab also kurz vor oder nach der Gründung von Chicago (das läßt sich rausfinden, müßt ihr aber selbst machen; Nachtrag: Immanuel Kant schrieb am 17.8.1803 in sein Merkbüchlein die Verse: „…. Mai findet eine sehr günstig beobachtbare totale Mondfinsternis statt.“ Doch zusätzlich gab es am 17. August 1803 tatsächlich eine Sonnenfinsternis) eine Finsternis von Sonne oder Mond. Und nun der Clou: warum wirkt unsere Mondfinsternis auch in Chicago? Wir lesen dazu den Leitarktikel der Zeit vom letzten Donnerstag. Darin beklagt sich unser Organ der bildungsbürgerlichen Kultur über die Piratenmentalität von Blogs, beispielsweise

Breaking News and Opinion on The Huffington Post

Dies ist ein Blog in den USA, den täglich mehr als fünf Millionen Menschen besuchen, und der im Gegensatz zur konventionellen Presse wächst. Nun hat Huffington Post – bitte folgen Sie mir noch, auch wenn es kompliziert klingt – gerade gestern in Chicago einen neuen Blog als Lokalredaktion eröffnet, und der Siegeszug ist vorherzusehen: dort, wo die Autoindustrie in einer Mega-Kriese steckt, gehen neue Ideen auch neue Wege, und zwar im Haus drei des Horoskops von Chicago, dem Wassermann-Haus, das u.a. auch für Technik steht, den Bewegungsapparat. So brechen also mit dieser unserer Mondfinsternis auch in Chicago neue Zeiten an. Und die Verbindung: das Hamburger Magazin! Denn in Amerika regt sich keiner über die erfolgreiche Huffington Post auf, die arbeitet sogar mit der New York Times zusammen. Bei uns schon, die Zeit in Hamburg. Es sei, nebenher, auch nochmal auf den unheimlichen Zusammenhang hingewiesen, dass in Hamburg die Terroristen vom 11. September 2001 „großgezogen“ worden sind. Wir machen es uns ein wenig einfach, wenn wir hier keinen Zusammenhang und keine Mitverantwortung erkennen wollen. Es ist kein Zufall, wenn Terroristen in Deutschland für ihre Aufgabe wachsen können und radikalisiert werden. Hinzuweisen ist dabei auch insbesondere auf den immer verfügbaren Anitsemitismus und die schleichende Islamisierung des Landes, die unsere ganze schöne Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ruiniert und die Beschneidung von Mädchen in Deutschland heimisch gemacht hat. Für mich ist die stille Toleranz dieses Wahnsinns eine Fortsetzung des Antisemitismus, und wenn man sieht, wie gerade „linke“ Bevölkerungsteile diese Pseudo-Toleranz tragen, dann erlebt man die Umkehrung der Ideale komplett und pur: wer einmal für die Freiheit angetreten war, findet sich nun per Trick auf der Seite der Unterdrücker. Da sollten TAZ und ZEIT aufwachen, auf den Spiegel ist nicht zu hoffen. Hamburg ist übrigens Partnerstadt von Chicago.