Fragen

Gerichtsverhandlung

Nürnberg 19:31 – hier der aktuelle Fall einer Gerichtsverhandlung, die für die Beklagte einen glücklichen Ausgang fand. Das war im Grunde genommen klar, denn die Klagende, eine Behörde, hatte den Fall gar nicht verstanden und forderte Geld nach einer Verjährungsfrist zurück. Wie kann, fragt man sich, der Steuerzahler nur für sinnlose Prozesse herhalten müssen? Wie auch immer der Casus lag, die Behörde blickte nicht mehr durch ihren eigenen Dschungel, stellte ungerechtfertigte Ansprüche, und wollte diese dann gerichtlich durchsetzen. So sieht – zweimal draufklicken – das Stundenbild für den Prozessbeginn aus:

Im Grunde genommen war die öffentliche Verhandlung schon zehn Minuten früher angesetzt worden. Dann hätten wir Saturn in direkter Konjunktion mit dem Aszendenten gefunden. So aber landet er in Haus 12 und macht der Beklagten, vertreten durch Haus 1, keine Schwierigkeiten mehr. Saturn ist hier daher immer Nebensignifikant für die Behörde als Autorität. Ein Blick ins Haus 10 zeigt uns die Beklagte als Merkur in eine Konjunktion auf den Glückspunkt zulaufend. Sie ist also – Haus 10 – selbst Autorität in dieser Sache. Die Richterin – bemerkenswert, dass es eine Frau ist – wird durch Venus vertreten, und Venus steht in Opposition zum rückläufigen Jupiter, schwach im Steinbock. Jupiter aber ist – Haus 7 und Fische – in diesem Fall der Vertreter der Gegenpartei, also der Behörde. Er steht denkbar schwach: rückläufig, im Exil (Steinbock ist Jupiters Exil) und zumindest nicht in einem Eck-Haus. Die Richerin, Venus, hält sich als Regentin von 10 im Haus 11 auf: dem Bereich der Gönner und Freunde. Sie entscheidet – als läge der Fall nicht ohnehin klar vor Augen – zusätzlich noch in einem weiblichen Sinne, dem Krebs-Zeichen gemäß.