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Tierkreiszeichen erkennen

Nürnberg 17:53, prima Wetter, zwischendurch Regen, dennoch nett. Macht nicht die Astrologie für den unbefangenen Betrachter zunächst den Eindruck eines unübersichtlichen Wirrwars? Und tatsächlich ist sie das auch. Und auch wieder nicht. Man muß sie studieren, um sie zu durchschauen, um dann aus dem Komplizierten wieder ein Einfaches zu gewinnen. Doch wie groß könnte der Vorteil sein, wenn wir zunächst mit dem Einfachsten beginnen! Um sich davon zu überzeugen, dass die Astrologie ohne Zweifel Gültigkeit besitzt, braucht man nichts weiter als Beobachtungsgabe und Informationen darüber, wann denn unsere Mitmenschen genau geboren sind. Nehmen wir an, Sie finden von 12 Freunden die Geburtszeit, Ort und Datum. Dann besorgen Sie sich von diesen die Horoskope und betrachten erstmal nur drei Faktoren: Sonne, Aszendent und Mond. Um es noch einfacher zu machen, grenzen wir die Betrachtung auf das Optische ein. Suchen Sie zunächst nur nach den charkateristischen Merkmalen, die wirklich im Gesicht erscheinen.

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Dies ist Alan Rickman, wie manche ihn aus den Harry Potter Filmen kennen. Er hat die Sonne in den Fischen (auch Venus und Merkur), doch den Mond höchstwahrscheinlich im Skorpion. Wenn sie genau hinschauen, können Sie jedoch auch eine starke Waage-Prägung bemerken. Sein Jupiter steht in der Waage. Leider kennen wir die Geburtszeit nicht, doch es wäre denkbar, bei dem langen und markanten Gesicht einen Steinbock-Aszendenten zu vermuten.

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Rudolf Steiner hingegen ist zwar auch Fische-Sonne, sein Mond steht jedoch in der Jungfrau. Und der Ascendent – dies die zweite große Gemeinsamkeit neben der Sonne – ist im Skorpion. Hier sehen Sie die typischen, leidenschaftlichen, vielleicht sogar „stechenden“ Augen des Skorpion-Aszendenten, den viele fürchten, weil er schnell persönliche Schwächen aufdeckt. Diese hat Alan Rickman nicht, und doch kommt Skorpion mit der Charakteranlage durchaus rüber (und passt zu seiner Rolle). Es ist nun fast, wie bei einem Kochrezept (man verzeihe mir den respektlosen Vergleich), die Elemente der zwölf Zeichen zu mischen, und sehr prägnante Grundzüge zu erkennen und zu benennen.