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Deutschland – Kroatien und Österreich – Polen

Foto Markus Termin, Türkei hat Einwurf

Nürnberg- 14:28 Gleich unter diesem Blog Eintrag findet sich ein weiterer, der sich ganz aktuell nicht mit Fußball beschäftigt! Ein wichtiges Spiel heute, Deutschland will gewinnen. Da nun meine ganzen Vorhersagen nichts sind bislang, werde ich mich mal zurückhalten, und den geneigten Lesern die Interpretation selbst überlassen:

Beim zweiten Spiel des Tages kann man wirklich keine Voraussagen treffen, auch keine falschen: denn beide Länder sind Waage Länder und beide spielen in einer Waage Stadt. Polen, Österreich und Wien. Beim ersten Spiel ist es wieder Interpretationssache: Mars sollte Deutschland sein. Er steht in Haus 9 im Löwen. Er regiert das Haus 5 = Glück im Spiel. Kroatien wird als Jungfrau-Land (auch Wassermann) betrachtet. Nun steht Jungfrau im Sieger-Haus 10, und Merkur, der die Jungfrau regiert, ist in einem Eck-Haus, also dort stark im eigenen Zeichen. Doch dieser Merkur hat keine Aspekte in der Zukunft außer ein Quadrat zum Glückspunkt, was negativ ist. Reicht das? Mars für das Widderland Deutschland hingegen unterhält mit seinem Sexitil zum Mond in der Waage einen guten Ballkontakt zum Waage-Publikum (Mond), doch da ist die Opposition zu Rahu, dem Mondknoten oder Drachenkopf. Mars hat schon harmonische Sextile, doch die sind Vergangenheit. Einzig Merkur wird sich nochmal wenden, und in Zukunft wieder einen harmonischen, annähernden Aspekt bilden. Und erst noch die Oppositionen zu Neptun und Chiron! Ich habe nun eine Meinung, werde die aber für diesmal für mich behalten. Wer die Überlegungen oben nachvollziehen kann, mag auch gegenwärtigen, dass dies ein Spiel ist, bei dem es darauf ankommt, den Planeten die richtige Bedeutung zuzuordnen, und auch, dass die Botschaft nicht immer eindeutig ist. Nachtrag 21:12 – Nun will ich nicht sagen: „Ich hab´s ja gewußt“ Die Deutschen haben 1:2 verloren.

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Papageien und Merkur R

Kakadu von Kaiser Friedrich II (wohl selbst gemalt)

Nürnberg 13:36 – noch ein Beispiel von Merkur rückläufig, das in seiner Art komplex oder typisch zugleich ist. Frau U. erfüllte sich einen Traum. Sie kaufte ein Pärchen ziemlich exotischer Sittiche, ich glaube Kakadus aus der Papageienfamilie. In ihrem Geburtsbild finden wir die Venus als Regentin von Haus 6 = Haus der kleinen Tiere in Haus 10, dem Bestimmungs Haus. Nun hatte sie die Tiere, fühlte sich aber mit ihnen unwohl. Sie wird sogar von Ängsten und Albträumen geplagt. Schließlich gibt sie die Tiere an die Zoohandlung zurück, jedoch mit der Möglichkeit, sie doch wieder zu bekommen. Dies alles, doppelt – zwei Tiere = Zwilling – und dreifach entspechend rückläufigem Merkur. Hin, her, zurück, vielleicht doch nicht, usw. Nun finden wir in ihrem Geburtsbild den Merkur in Konjunktion mit Uranus, und Mond im Löwen in Haus 9, dem Haus der Bewußtseinserweiterung. Mond beherrscht dieses Haus, in dem alle Planeten im Zeichen Löwe eingeschlossen sind. Wenn wir uns nun vorstellen, wie Merkur (und, auf der persönlichen Ebene, Venus als Regentin von 6) die Papageien Vögel vertritt, so ist es ganz klar, dass ihr Gefühl (Mond) und ihr Sinn für Freiheit (Uranus) in Unruhe versetzt wird, wenn Frau U. Tiere in ihrer Umgebung einsperrt. Worum geht es? Sie reflektiert ihre eigene, eingesperrte Stituation mit Sonne im Löwen in Haus neun eingeschlossen. Es geht darum, sich selbst zu befreien, und nicht darum, Papageien einzusperren. Die Angst meldet sich in der Seele, denn die Papageien, als magische Hermes Vögel kommunizieren im Unbewußten. Mars, durch den Löwen ziehend, gibt dazu die Energie. Saturn, den Pluto in der Jungfrau transitierend, gibt einen düsteren Einschlag, und Uranus, in der Nähe des Südknotens fördert die Erinnerung an karmische Vorexistenzen, tritt absurderweise als Befreier der Vergangenheit und Herkunft auf. Und der Nordknoten im Radix in genauer Konjunktion mit Venus, als Regentin von 6 und 7 ist das Tor zum Neuen, welches sich wohl lieber mit einem Partner – mit dem man auch zusammenarbeiten kann – als durch die Vögel erfüllt. Doch wer weiß, vielleicht kommen die Tiere auf anderen Wegen doch noch ins Haus? Vielen Dank an U. für die Erlaubnis, diesen Fall öffentlich zu besprechen.

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Biene auf Basilikum

Foto Markus Termin

Nürnberg, 17:40 – hier seht ihr die Biene auf meinem roten Basikum. Die Aufnahme ist zwanzig Minuten alt. Gar nicht so leicht, mit dem Super-Makro, weil´s Zufall ist, ob das Bild – die Kräuter wiegen sich im Wind – scharf wird. Dieses ist auch nett, der Basilikum scharf, die Biene unscharf. Doch bin ich mir beim unteren

Foto Markus Termin

wirklich sicher, dass es sich um eine Biene handelt! Oben könnte auch eine Hummel sein, oder eine Wildbiene. Ist es nicht wunderbar, dass es sowas mitten in der Stadt gibt? Auf dem oberen Bild mein Fahrradschuppen im Hintergrund. Was das mit Astrologie zu tun hat? Hermes ist es, dem die Bienen gehören, wie Homer in seinem Hymnos an Hermes schon schreibt. Er ist den Zwillingen, in seinem Luft-Element. Er regiert die Luft Triplizität bei Nacht: Zwillinge, Waage, Wassermann. Deswegen kann ich, mein Merkur ist im Wassermann, nachts besser denken. Nürnberg ist eine Zwillings-Stadt laut William Lilly, die anderen sagen Krebs oder Skorpion. London ist auch Zwillinge. „Kräuter, die dem Merkur zugeordnet werden“, so Lilly, „sind bekannt durch ihre unterschiedlichen Blütenfarben; sie lieben sandige, unfruchtbare Plätze, tragen ihre Samen in Schoten oder Kolben, sie riechen selten, sind unauffällig und haben hauptsächlich eine Beziehung zu Zunge, Gehirn, Lungen oder Gedächtnis; sie vertreiben die Winde und begünstigen den Instinkt und öffnen Verstopfungen: Pfeffer, Anis, Majoran, Bohnen, Lungenkraut; alle Kräuter, die zur Weissagung anregen. Schwalbe, Schlange und Eichhörnchen gehören auch zum Hermes.

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Schweiz-Türkei in Genf Portugal-Tschechien in Basel

Nürnberg 14:31 – für Tschechien – Portugal ist mein Tipp unentschieden. Nachtrag 20:22 – Portugal hat 3:1 gewonnen. Immerhin stand es bis zur Halbzeit 1:1, und viele Ausgleichschancen hat es auch gegeben. Genf ist eine Zwillings (und Krebs-Stadt). Das Wappen besteht folglich aus zwei verschiedenen Teilen.

Beide Teams haben gute Aussichten. Tschechien, die Sonne, beherrscht Haus 10, steht aber in 8, was nicht gut ist. Portugal, Fische, kann nur durch Neptun und Jupiter vertreten sein, beide rückläufig und Jupiter in Haus 3 im Fall. Die Sonne hat ein Trigon zum Glückspunkt, Neptun aber ein Trigon zur Sonne. (Nachtrag 2o:20 -Dann ist also Portugal wirklich Neptun. In diesem Fall haben sie mit dem Trigon zur Sonne sogar gute Aussichten, das Turnier zu gewinnen, denn Neptun steht in einem Eckhaus für das Horoskop des Eröffnungsspiels.) Das dünkt mir gleichstark. Das zweite Spiel Schweiz -Türkei findet in Basel statt. Basel ist eine Fische (Jungfrau) Stadt. Der Glückspunkt steht in den Fischen, also glaube ich an einen glücklichen Abend für Basel.

Merkur, rückläufig, steht für beide Teams, denn Türkei ist ebenso Jungfrau, wie die Schweiz, von daher ist keine Präferenz möglich. Schaut man aber die Flagge der Türkei an, so hat man die Venus und den Mond. Mond ist in der Waage unterwegs zu einem Trigon mit der Sonne, so wäre also der Sieg für die Türkei zu erwarten, doch noch ist er in einem fallenden Haus. Ich gestehe aber, dass diese Voraussage keine Zauberei ist, bedenkt man den Zustand der Schweizer Mannschaft ohne Andreas Frei. Der ist am 15. Juli 1979 geboren, also eine Krebs-Sonne. Die Verletzung sieht man klar am Mars – Chiron Quadrat, dem rückläufigen Merkur in Opposition zu Neptun und auch noch der Kriese, in der man sich allgemein vor der ersten Saturnwiederkehr befindet. Gegen diesen Sieg der Türkei ist jedoch einzuwenden, dass die Venus sonnenverbrannt ist. Und Venus wird ja ebenfalls der Schweiz zugeordnet, die neben der Jungfrau Stier mitbringt. Dem Zustand beider Teams entspricht diese sonnenverbrannte Venus, da die Erwartungen und der Wunsch, sich endlich zu beweisen, gewaltig sein dürften und auch den Erwartungen des Publikums entsprechen (Haus 7). Also lauter für und wieder, wie so oft. Mein Tipp: ich richte mich nach dem Glückspunkt in den Fischen, dem herrschenden Zeichen Stier im Haus 5 (Glück im Spiel): die Schweiz wird gewinnen. Nachtrag 23:58 Glückspunkt in den Fischen hat irgendwie für Basel schon gegolten, zumindest solange es Fische-mäßig gegossen hat, wie aus Kübeln. Und in der ersten Halbzeit haben die Schweizer sogar geführt. Trotzdem hat mich meine Voraussage getrogen: 2:1 für die Türkei, am Ende sogar durch ein Blutopfer untermalt. Scherzkekse sprechen davon, dass man meine Voraussagen einfach nur umdrehen müsse, das Gegenteil sei dann immer wahr. Schaun wir mal, wie es morgen weitergeht.

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Weiter geht´s mit der EM

Foto Markus Termin

Nürnberg 12:55 – feucht und warm. Bewölkt. Polen hat nun gestern doch gewonnen. Ich will mich nicht rausreden mit: Podolski ist ja auch Pole und soweiter. Ich habe im Horoskop definiv eine Chance für Polen gesehen. Die Deutsche Mannschaft hat mich auch überzeugt. So schlecht sind sie gar nicht. Ein schöner Schuss von Ballack war auch dabei. Für heute abend will ich meine Prognose einmal für mich beahlten, obwohl ich selbst – meine Venus ist im Wassermann – immer für die Außenseiter bin, also bei Italien – Niederlande für die Niederlande und bei Frankreich – Rumänien für Rumänien. Oben das Bild ein nettes Beispiel, wie der rückläufige Merkur ganz real durch Europa geht.

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Zweiter Spieltag EM astrologisch

Nürnberg 00:19 – Österreich kann wohl nicht gewinnen, das zeigt auch die astrologische Prognose. Jetzt steht zwar Venus in Casimi, also im Herzen der Sonne und des Publikums (Haus 7), doch Kroatien, das nächste Jungfrau (und auch Wassermann) Land, hat Saturn (für Wassermann) und Jungfrau im Haus 10. Außerdem steht Uranus als Herrscher des Wassermanns stark im Eckhaus. Beim Spiel Deutschland Polen sieht es anders aus. Da steht in Haus 10 die Waage, die Polen gehört und für Polen ist die Casimi-Venus ein Haus weiter gezogen, in Haus 7 nicht mehr im Unglücks Haus, sondern stark im Eck Haus stehend! Außerdem hat die Venus ein applikatives Trigon zum MC = Gewinnpunkt. Zu dem hat Deutschlands Mars auch ein Sextil, doch steht der Mars in Haus acht und in Konjunktion mit dem Südknoten, während Polen ein Trigon zum Nordknoten hat. Wenn das mal keine Überraschung wird: ich tippe auf Polen!

Foto Markus Termin

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Schweiz-Tschechien astrologisch (vorher)

Nürnberg – 16:42 – Nun gilt es, ich habe mich festgelegt (auf Hellas, der Flagge gemäß), und Zeus will es, rückläufig im Steinbock, draußen so richtig wissen. Die Blitze haben grummelnd angefangen, und nun fetzt es, wie Peitschen aus Licht vom Himmel. Es sieht auch gar nicht danach aus, als wollte der Blitzeschleuderer demnächst einpacken, dabei warten doch die Leute in den Biergärten auf den Anpiff. Hier also meine Prognose für Schweiz Tschechien: man sieht, wie beide wirklich ein gemeinsames Schicksal im Haus acht haben, denn die Schweiz ist Jungfrau Land, Tschechien ist Löwe und gehört deswegen der Sonne. Ich habe auch schon erwähnt, wie die Stellung des Jungfrau regierenden Merkur im Herzen der Sonne sehr stark ist. Doch beide stehen im Haus acht, haben also Probleme. Ich tippe darauf, dass beide Mannschaften gleich stark sind, und es ein Unentschieden gibt.

20:01 Nun, hinterher ist man immer klüger. Dann ist Saturn in der Jungfrau doch ein gewaltiger Hemmschuh, schließlich hatten die Schweizer gute Chancen. Die Verletzung von Alexander Frei erklärt das Haus acht. Ergebnis 1:0 für Tschechien …

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Nachtrag Münchhausens Zopf

Nürnberg 13:28 – hier nur ein kurzer Nachtrag zu gestern. Auch Nachträge sind ja angebracht, wenn Merkur die Schleife dreht. Es ist die Abschrift der Antwort eines Briefes an eine liebe Freundin. Wenn ich´s schaffe kommt heute noch eine richtige Kolumne.

Liebe A.,

gerade nicht Du bist gemeint, sondern eben das praxisferne Bildungs Management in den Kultusministerien, zumindest hier in Deutschland! Du bist doch Praktikerin! Die Studiengebühren bleiben aber auch für wohlhabende Kinder absolut erschwinglich, die anderen müssen es sich zweimal überlegen. Natürlich ist die Frage wegen Kindern immer umstritten. Ich bin Deiner Meinung, dass Kinder eigentlich Freude sein sollten, und gar keine „Subventionen“ brauchen. Es geht nur um die bewußte Ungleichbehandung. Ursula von der Leyen, der Deutschen Familienministerin, selbst Mutter von sieben Kindern, geht es um die Förderung des Nachwuchses von gebildeten Eltern. Schulpflicht ist schön und gut, doch sie beinhaltet auch eine Verpflichtung der Schulen, die ihnen Anvertrauten tatsächlich zu bilden, meinst Du nicht? Da hat aber die Verwahrlosung wirklich bedrohliche Ausmaße angenommen! Lehrer leiden darunter mehr, als andere, und die Lehrergewerkschaft in Deutschland vertritt diese Meinung im Gegensatz zu den Kultusministerien sehr deutlich. Dies geschieht – eben durch jenes angeprangerte Beamtenmanagement – während gleichzeitig private Schulen, beispielsweise Walldorfschulen, gegängelt und schickaniert werden, beispielsweise die Prüfungsordnungen betreffend. Es liegt alles weit hinter dem Möglichen und Notwendigen, zumindest hier in Deutschland und vor allem an den sogenannten Hauptschulen. Es hat auch schon viele Aufforderungen aus der EU gegeben, das endlich zu ändern: alle werden ignoriert. Das mit den Kindern ist so eine Sache: „Man braucht ein ganzes Dorf, um Kinder zu erziehen“, hat mal eine kluge Person in Afrika gesagt. Aus meiner Erfahrung heraus, ist da nichts so zerstörerisch, wie der Isolationismus und auch der Sozialneid: denn die Familien brauchen die Kinderlosen absolut dringend zur Unterstützung. Schon ein verständnisvolles Lächeln eines Tischnachbarn zum trotzphasigen Nachwuchs – oder auch mal ein deutliches Wort – kann den Vormittag retten. In den Bussen auf Jamaica werden Kinder, wenn der Bus voll ist, oder die Mutter oder der Vater beschäftigt ist, den anderen einfach auf den Schoß gesetzt.

Das ist völlig selbstverständlich. Kommt ein Kind von der Schule nicht nach Hause, bemerken es die Nachbarn und vielleicht sogar der Busfahrer selbst. Alle fühlen sich verantwortlich und halten zusammen. Zumindest solange der Lebensstil noch nicht den soap-opera Rhythmus der TV-Vergiftung angenommen hat. Doch hier sind meist die Umsitzenden der Meinung, man habe sich den Nachwuchs selbst eingebrockt, nun soll man die Suppe auch selbst auslöffeln, und wenden sich ab, eifersüchtig vielleicht noch keinen eigenen Nachwuchs zu haben. Aber erst, wenn man selbst in der Situation ist, erfährt man, wie zerstörerisch diese Haltung ist. Und zwar gar nicht in Bezug auf die Eltern, sondern die Kinder selbst. Die bekommen nämlich die künstliche Gleichgültigkeit ihrer Umgebung sehr wohl mit, und versuchen deshalb auszuflippen, weil ihr noch intakter Instinkt diese Situation der Isolation in der Menge nicht erträgt. So werden dann die Eltern doppelt in die Zange genommen, und lassen schlimmstenfalls ihre Aggressionen wieder an den Kindern aus. Was das rein finanzielle betrifft, sehe ich es auch so, wie Du: würde der liebe Staat nicht seinen Bürgen allenthalben Knüppel zwischen die Beine werfen, um dann so zu tun, als wären seine großartigen Gaben eine Art feudales Geschenk. Dies gilt insbesondere für Familien. Denn durch die künstliche Isolation kostet jede Normalität Geld. Schon allein unter Menschen sein, kostet Geld, die Kinder vor der großzügig tollerierten Raserei auf der Straße zu schützen, kostet Geld, Bildung kostet Geld, ect. Versuch einmal eine Wohnung für eine Familie mit drei Kindern zu bekommen. Die drei Zimmer-Wohnung, die Du Dir vielleicht leisten kannst, wird Dir in aller Regel der Vermieter nicht geben: die sei für Dich zu klein. Die vier oder fünf Zimmer-Wohnung, die ist dann aber leider unerschwinglich. Und das Gehalt, um solche Wohnungen zu bezahlen, beziehen kinderlose Beamte, die sich dann auch noch anmaßen, über den Bildungsstandart Deiner Kinder zu entscheiden. Wenn Du dann kapitulierst und am sozialen Tropf hängst, hast Du im Umgang mit Behörden bereits einen full-time-job. Logisch: denn deren Tätigkeit ist ja bereits eine ABM Massnahme, die durchs Bürgergeld überflüssig würde. Viel mehr wäre noch zu sagen!

Mit herzlichen Grüßen

Markus

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Baron Münchhausens Zopf

Nürnberg – 17:05 es ist wieder dieses Wetter, bei dem ab und an ein hypnotischer Wind durch die Blätter fährt. Derselbe Wind wohl, auf dem die Greifvögel ihre Kreise ziehen. Kein Wunder, dass man in der Antike die Weissagung aus dem Vogelflug – „Auspicia“ – betrieb. Ironischerweise heißt so das lateinische Bildungswerk an Bayerischen Gymnasien. Ironischerweise deswegen, weil mit solchen Dingen können die dort bestimmt nichts anfangen. Man weiß von dem, was man lehrt, so gut wie nichts. Mag es auch einzelne geniale Lehrer geben, das will ich nicht abstreiten. Selbst gegen Kritik aus dem Ausland ist unser Bildungswesen völlig immun. Wie jüngst wieder in der Zeit zu lesen, gehen hierzulande weit über achzig Prozent Schüler aus Akademiker Familien wiederum auf Gymnasium, kaum unter zwanzig Prozent aus Nicht Akademiker Familien. Was das Ausland beklagt, ist die frühe Selektion der Kinder. Man fragt sich, ob die Deutschen noch bei Trost sind, von einem Viertklässler zu verlangen, sich für eine Karriere zu entscheiden. Auch sonst ist das Bildungswesen voller Schildbürgerstreiche, Privatschulen werden systematisch gegängelt und benachteiligt. Die Hauptschulen selbst sind aggressions potenziernde Anstalten. Ich habe dort zwei Söhne, und bin regelmäßig überrascht, wie entspannt die aussehen können, wenn mal eine Zeit lang keine Schule ist. Dabei weiß man: jedes Kind lernt gern. Doch unsere Schulen bekommen es hin, den Meisten dieses natürliche Glück schnurstracks zu verleiden. Und doch wird man – einem Nazi-Gesetz gemäß! – gezwungen, die armen Kinder in die Schule zu schicken, damit sie dort komplett verblöden. Mit welcher Unverschämtheit drangegangen wurde, die Universiäten zu ruinieren, und das Grundgesetz mit seinem Gleichheitsgrundsatz zu desavouieren, zeigt sich am Beispiel Studiengebühren besonders deutlich. (Ein anderes Beispiel ist das skanalöse Elite Erziehungsgeld.) Da ist es nun auffällig, dass auf beiden Feldern der rückläufige Merkur eine Korrektur verlangt. In Hessen ist dieses Schauspiel besonders und obendrei noch doppelt merkurial sichtbar – denn Bildung ist die Achse 3/9, Merkur-Jupiter: dort wurde erst das Gesetz zur Erhebung von Studiengebühren zurückgenommen, und dann weigerte sich Roland Koch, geb. am 23.03.1958, wegen eines Formfehlers, den er schon bei der Einreichung bemerkte, zu unterschreiben. Er wird es, nach der dritten Lesung, hoffentlich müssen, denn Jupiter ist ja auch rückläufig. Trickser Merkur eben. Kochs eigener Hermes steht im Widder, der ist bockig. Und die andere Sache wird vom Bundesverfassungsgericht hoffentlich gestoppt: es klagt nämlich eine Mutter von vier Kindern, beim vierten nicht mehr berufstätig, die zu Recht nicht einsieht, warum sie für das vierte Kind weniger kriegen soll, wie eine Akademikerin im Elternjahr fürs erste. Und wenn es nicht so tragisch wäre, kommt noch das gesammelte Bonmont hinzu zu den Anektoten rückläufiger Merkur: wie da eine Ehe in Nordfrankreich annuliert wurde, weil die Braut keine Jungfrau mehr war, und nunmehr auf Betreiben der bedrängten Justizministerin Dati (bei der es nicht gereicht hat zum vonselbst draufkommen!) die Staatsanwaltschaft bemüht ist, die Entscheidung des Gerichts in Lille wegen der Annulierung wiederum rückgängig zu machen. Noch weitaus tragischer: italienische Gerichte wollen endlich Zwangsarbeiter des zweiten Weltkriegs entschädigt sehen: auch Jupiter rückläufig und Merkur. Und tief in die Zeiten hinein geht es. Ebenso tief, wie das Reichsschulpflichtgesetz von 1938. Die notwendige gänzliche Neuerfindung der Schule wird in Deutschland von einem Berufsstand blockiert, der reichlich praxisfern im mitteleren Beamten Management sitzt. Das sind Menschen, die zwischen vier bis sechstausend Euro netto verdienen, eine fünf Tage-Woche ohne Nachtschichten haben, Freitags meinst um 11:30 telefonisch nicht mehr zu erreichen sind, und die vorgeben, unglaublich was für die Schulen und die Schüler zu tun, in dem sie hi und da mal ein Regelchen ändern, oder einen Lehrplan verschlanken. Naturgemäß ist es vordringlichstes Interesse dieser Menschen, so wenig wie möglich wirklich zu verändern, um die eigene Position zu erhalten bis zur Rentenanwartschaft. Ich selbst kenne eine Rätin oder so, die sich offen brüstet, ein halbes Jahr pro Jahr auf Gran Canaria zu verbringen. Sofern sie nichts tun, ist ihnen solches absolut sicher. Jede Reform wäre ein Risiko, denn sie kann danebengehen. So wird also das Elend verwaltet, und ebenso naturgemäß schlägt die Sinnlosigkeit der eigenen Tätigkeit in Aggression um gegen diejenigen, die sich – vielleicht auf privater Ebene – das Recht zu mehr Freiheit nehmen. Doch wollen wir nicht nur lamentieren, sondern auch fragen: läßt sich das wohl ändern? Auch das Parlament beherbergt einen Durchschnitt verbeamteter Abgeordneter im Bereich der absoluten Mehrheit. Ist es untertrieben, von einer Beamten Tyrannis zu sprechen? So läuft für das Überleben unseres Landes – vielleicht sogar Europas – alles auf die Frage hinaus: ist die Demokratie reformierbar? Wie zieht sich Münchhausen aus dem Sumpf? Die Zeitungen gegenwärtig voll von simplen Analogien offen diktatorische Regimes betreffend – Russland, China – die wirtschaftlich erfolgreich sind, und ihre Landschaften noch leichter ruinieren dürfen, als die Dresdner (Elbbrücke) oder die Bayern (Donaubegradigung), ohne dabei lästigerweise das Volk fragen zu müssen. Hierzulande nun wird über die grundlegende Reformnotwendigkeit der Demokratie bislang wenig diskutiert. Ein sehr schönes Model ist die soziale Dreigliederung von Rudolf Steiner.

Aus der Erkenntnis heraus, dass nicht jeder für alles kompetent ist, schläg Steiner – die Gegenwärtigkeit der Schrift erlaubt das Präsens – vor, die Regierung der Gesellschaft aufzuteilen in kulturelle Kompetenz, rechtliche Kompetenz und wirtschaftliche Kompetenz. Er ist der Meinung, dass die Demokratie unglaublich wichtig ist, doch ebenso eigentlich nur rechtliche Fragen demokratisch entschieden werden können. Im Gegensatz dazu, führt die Demokratie bei geistigen und wirtschaftlichen Fragen ins Chaos. Geistiges sollte von Fachleuten entschieden werden, wirtschaftliches von kompetenten Gruppen. Dies beweisen die beiden komplementären Sumpfblüten Bildung und Staatsverschuldung, die ja beide nichts anderes sind, wie eine Umverteilung von arm zu reich und eine Anleitung zur geistigen Verarmung. Im Grunde genommen würde ich heute – wäre überhaupt einem Politiker zu trauen – am Liebsten FDP wählen, denn sie sind – bemerkenswerte Übereinstimmung – ebenso, wie die Linken für das Grundeinkommen, welches niemand mehr fördert, wie die geistigen Nachkommen Steiners (also Streichung aller staatlichen Zuwendungen zugunsten eines einheitlichen und unkontrollierten Grundbetrags, den jede/r bekommt, und sich dann frei entscheiden kann, ob er darüberhinaus noch arbeiten will, oder nicht). Auch intelligente CDU-ler wissen davon. Und finanzierbar ist es sowieso: nichts ist teurer, als das, was wir jetzt haben. Die Linke, denen man leider überhaupt nicht trauen kann, ist in ihrem Wirtschaftsprogramm weniger sozialistisch, als die Regierung, deren umfassende Wirtschafts Sozialhilfe nach wie vor ein Subventions Selbstbedienungsladen ist für Firmen, die groß genug sind, eine eigene Rechtsabteilung zu unterhalten. Meine Traumkoalition: Linke, Grüne (als Einzige der drei gegen das Grundeinkommen, wieder herbe Enttäuschung) und FDP: doch wie kann man eine Partei wählen, deren Vorsitzender Westerwelle (27.12.1961, Bad Honnef) sich damit brüstet, noch nie einen Naturkostladen betreten zu haben? Und doch: allenthalben mag er sogar Recht haben, denn dass es überhaupt nötig ist, unsere Nahrung in „Bio“ und „Mit giftigen Substanzen belastet“ einzuteilen, ohne, dass uns der dahinter stehende Zynismus recht in den Sinn will, das ist …

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„Unterirdische“ Geschmacklosigkeiten im Vorfeld der EM

Ab und an will ich recht haben, und so möchte ich daran erinnern, wie ich am 16.05.08 in diesem Blog schrieb: „Durch die Beteiligung von Venus am Zusammentreffen von Merkur und Sonne in Haus acht kann man auch vermuten, wo vor allem Schwierigkeiten und Probleme auftauchen. Davon betroffen könnten die beiden Venus-Länder Polen und Österreich sein.“ Auch der Vorsitzende des Bundestagssportausschusses, Peter Danckert, zeigte sich empört, er sagte der „Bild“: „Diese Fotomontage ist ein einziger Skandal, absolut unterirdisch. Ich hoffe, dass die polnische Regierung angemessen darauf reagiert.“ Die Darstellung zeigt den Trainer Leo Beenhakker, einen Holländer, mit den Köpfen von Ballack und Löw, auf der Grafik im Comik-Stiel, blutig. Der Trainer selbst ist empört. Das ist nun tatsächlich Haus 8 gemäß, denn dies ist auf der mundanen Ebene das Pluto-Haus. Das Wort „unterirdisch“ ist eine treffende Umschreibung dieser plutonischen Ebene, auch wenn es sich um die freundliche Venus handelt. Übrigens hatte ich eine polnische Großmutter, ich bin also neutral!