Europa

Stille Weihnacht oder die Kunst des Friedens

Liebe Leserinnen und Leser,

die Kunst besteht einfach darin, die verbindliche gemeinsame höhere Ebene mit dem Feind zu finden. So wird der Feind verstanden. Siegen wird der, der ungern siegt. Wer den Feind versteht, wird siegen. Dem Feind fehlt naturgemäß die Liebe. Daher ist Mitleid die angebrachte Haltung.

Was ist aber die innere Unruhe, die die Massen antreibt, sich der Selbstverletzung oder gar Tötung als Möglichkeit dieser selbstverantworteten, aber erzwungenen Fremdverletzung durch den Staat in einem Experiment zu überlassen?

Uns erscheinen sie, wie hypnotisiert*. Sie sind bereit, bis zu Körperverletzung und Tod zu gehen, ungeachtet der Daten in Schweden – das immer mehr in den Ignoranzschatten fällt, weil es vorlebt, wie´s ohne diktatorisches Regime besser geht:

https://www.spiegel.de/ausland/niedrige-inzidenz-trotz-maessiger-impfquote-schwedens-corona-raetsel-a-01f56bf7-1d5d-4b57-b860-1a5aa620f4c9

Der Grund ist simpel: sie haben erkannt, dass sie schuldig sind am Elend dieser Welt und akzeptieren das (medizinisch kontraproduktive, gefährliche) Ritual einer Bestrafung, um von ihren Führer:innen im Gemeinschaftsverbund geleitet sich ab jetzt durch das Ritual sozialkonform zu verhalten.

Das ist aber nur der Vollzug, der uns, die wir informiert sind, was in dem Zeug drin ist, so gruselt (Grusel vertreibt Liebe und ist im System bedacht) – aber der Antrieb ist ein anderer, und hier muss das Verständnis für die „Jünger-Coronas“ beginnen:

Wer sensiblen Sinnes durch die Welt gegangen ist, konnte die Zeichen der Überdrehtheit deutlich wahrnehmen. Das ist auch jetzt nicht besser. Aber im Sinne eines „Halt, Stop mal – hier läuft was schief“, also des intuitiven Bauch-Gefühls, dass sich in unserer Zivilisation etwas ändern sollte, konnten zunächst viele den ersten Lockdown rational schmunzelnd begleiten. Denn es entsprach ja der tiefen Sehnsucht gerade von uns Indianern: „Halt doch einfach mal still.“

„Beppo’s Gebärde“ im Roman als Blog gibt dieser Situation ein wunderbares Bild:

https://schells-bureau.de/category/roman/page/2/#v12

Ab diesem Punkt kommen die jeweiligen Informations- und Bildungsaspekte in Spiel. Ich erfuhr von unseren Handwerkern im Haus von der berühmten Rede von John Magufuli auf dem Handy, das sie mir freudestrahlend beim Hausgangstreichen unter die Nase hielten.

In dem Sinne also, dass sich etwas ändern muss, sind sie, die „Jünger-Coronas“, diejenigen, die im Strom der Zeit schwimmen, wir hingegen dagegen. Als Dagegenschwimmer sind wir notwendig, aber eben auch notwendig in der Verliererposition: wir spielen für sie die Looser, und das Spiel ist Ernst.

Wir sind dagegen, weil wir in diesem Spiel auf Leben und Tod unsere Werte davonschwimmen sehen, wie Felle auf dem Fluss, nehmen notwendig die konservative, humane Position ein, und es gehört längst zu den moralisch entkoppelten Nachrichten, daraus einen Karneval der Rechten zu basteln.

Was muss sich in unserem Denken ändern, damit wir souverän werden? Denn, wie einige Denker, auch Georges Bataille, gesagt haben: „Souverän ist der, der den Ausnahmezustand bestimmt.“ Wie können wir dafür sorgen, dass wir die Kraft des Zeitflusses auf unserer Seite haben?

Wie die Feinde, müssen auch wir einen Teil lassen, uns beschneiden, nämlich am Individualismus, denn der war unsere Trägheits-Sünde. Wir wussten, dass es schief läuft, aber hatten uns in jeweiligen Nischen eingerichtet. Jetzt kommt das verdrängte Unbewusste, die Verdrängung gerade des Wissens, dass es so nicht geht, wieder an die Oberfläche. Bio-Läden sind nicht die Lösung, sondern Metastasen eines kranken Systems – denn wie kommt die Teilung in Vergiftet und Bio? Wir müssen also – als Schicksal von außen erzwungen – neue Gemeinschaften bilden auf Telegram und den neu entstehenden freien Kanälen. Hätten wir das vorher von selbst geleistet, dann wäre unser Beitrag ein Teil des Ganzen gewesen, möglicherweise unüberwindbar für den Teufel.

Und dann müssen wir anfangen, die „Jünger-Coronas“ zu verstehen: Sinn dessen ist, dass die Menschheit kollektiv lernt – see always both sides – das ist eigentlich die Fähigkeit des Denkens: Zeit zu gewinnen, sich zu distanzieren. Ihre Veränderunsgs-Sehnsucht, die Sehnsucht nach „Heil“-ung ist tief energetisch von einer Wahrheit gespeist. Nicht ohne Grund bewegt sich die Menschheit auf eine Perfektionierung ihrer Prothese, der Technik zu. Technik ist nämlich ein Schutz. Das ist einmal grundsätzlich wahr, hingegen nicht erschöpfend, denn der Schutz birgt auch die maximale Gefahr. Und wo Sehnsucht nach Heilung zur Massenpsychose wird, alle hundert Jahre, muss eine tiefe Verletzung zugrunde liegen. Diese Verletzung ist die Triebfeder der Massenpsychose:

Die „Jünger-Coronas“ sind also in zwei Dingen, die wir, die „Covidioten“ auch empfinden, auf einer sehr richtigen Spur. Überall konnte man die Zeichen lesen: z.B. das Megalomane bei der Nutzung des Nürnberger Hauptmarktes, direkt beim „Schönen Brunnen“, dem Zentrum der Stadt (Neben dem Hotel Sorat**) – sich steigernd von Bardenreffen zu Bardentreffen mit der 20-köpfigen Kuba-Combo und einer Verstärker-Anlage, die für normale Zeitgenossen in St. Johannis auf dem Balkon als Zimmerlautstärke ankam. Solches ist heute verbalmagisch ein „booster“. Sie sind also auf der richtigen Spur: so konnte es nicht weiter gehen. Ein Gesetz lautet: wenn die Möglichkeiten der Zeit nicht genutzt werden, erscheint der Dämon der Zeit. Sie reagieren also rational auf die Erscheinung des Dämons. Thorsten Krawinkel schrieb im Rubikon*** „Ein Wacken zu viel.“

Wir hingegen, die Wissenden, haben uns aus Trägheit in die Defensive bringen lassen und des Dämons Erscheinung dadurch erst ermöglicht.

Wir, die wir als Grundrechte-Erhalter auftreten, erscheinen ihnen daher halb zu Recht wie die Ignoranten eines Bauchgefühls, haben wir doch vorher unser Bauchgefühl verdrängen – wie wir glauben – müssen. Aber stimmt das?

Und noch einen Punkt haben die „Jünger-Coranas“ auf ihrer Seite: die Krankheit selbst existiert tatsächlich, ist Grippe-ähnlich, das ist wahr, aber doch etwas anders im Husten und kann in wenigen Einzelfällen sehr gefährlich werden. Dies ist der Realitätszipfel, von dem Krankenhausärzte überzeugt werden, den Bettenbetrug nicht so moralisch zu nehmen.

Umgang, Nutzung und Herkunft hingegen sind, bis in schwarzmagische Details, die die „Jünger-Coronas“ nicht kennen und für uns zum Hohn aufgestellt wurden, ein Verbrechen, ein Zivilisationsbruch.

Und aus persönlicher Vorteilnahme wird dann im Ganzen ein Vorteilnahmesystem. Warum 2020 gleichzeitig die Grippe selbst vollkommen verschwunden war, ist eine der völlig ungeklärten Merkwürdigkeiten. Das Rätsel der Krankheit, ihre Herkunft, Diagnose, Heilung und Auskurierung – es gibt Mittel – wird überdeckt von einem gemeinschaftlich weltrituell autoritär durchgesetzten Beschneidungsmodell, dem alle unterworfen werden sollen. Es findet statt die notwendige Transformation von der Ego-Gesellschaft zur Solidar-Gesellschaft****. Wer wollte das bestreiten? Und wir wollen uns dagegen stellen? Heiligt nicht der Zweck die Mittel? Und jene Finanzgroßraubaktion im Fernbeben, wen schert´s, wenn die Leute zu essen haben?

Wir werden in dem Augenblick souverän, in dem wir auch eine Solidar-Gemeinschaft werden, und zwar jetzt, auf Weihnachten zu. Lasst uns die Bewegung „Stille Weihnacht“ nennen. Machen wir uns – frei und selbstermächtigt – den Sinn der Weih-Nacht zu eigen. Verlassen wir die Tempel, jeder seinen. Lasst uns den Sternenhimmel als neuen Tempel nehmen. Die Zeit für diese alte Idee ist gekommen.

Ich will gleich vorangehen und jeden hier im Stundenbuch zur Mitarbeit aufrufen. Kommt ins Boot!

Ahoj,

Markus

*Das liegt daran, dass der Widerstand die Ohren überall offen hat und jede Nuance einer Bewegung der Mainstrempresse FAZTAZSDZZEITUNDSPIEGELARDZDF … genau beobachtet. Wir hören beide Seiten. Das tun die „Jünger-Coronas“ nicht.

**Hinweis von Dr. Bodo Langhammer.

***https://www.rubikon.news/artikel/der-einsame-planet

****Wie üblich mit Ausnahme des Führungskaders im Maskenball.