Weltbild

Die Frage aber …

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Liebe Leserinnen und Leser,

… ist auch wichtig, am frag-würdig – nicht nur die Würde; – Grillen hin/her – mich beschäftigen zur Zeit und unter anderem  – Merkur rückläufig im Skorpion ist – vor allem zwei Fragen … :

1. Ist die Präzession real?

Wenn auch dieses Phänomen anderer Natur sein könnte – zumal eben Herodot aus den Annalen der Agypter mit exakten Aufzeichungen berichtet, daß innerhalb eines 10 000 Jahres Zeitraumes (jetzt 12 000) die Sonne zweimal an dem Ort aufgegangen sei, an dem sie sonst untergeht und umgekehrt – dieses Ereignis sei registriert ohne jegliche Folgen geblieben.

Eichstätt zwei 018

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Sturz des Phäton von Johann Michael Franz (11.12.1715) in der fürstbischöflichen Residenz in Eichstätt. Es gab also die Sonnensturztheorie auch in der Volksmythologie – nur nicht folgenlos, wie Herodots Angabe der Ägypter.

Nehmen wir an, oberer Film hätte Recht – dann wäre noch die durch Theon von Alexandria vertretene Theorie der Treptikation als weiteres Argument – die bemerkenswert mit Herodots Ansichten korreliert: also eine dritte Sicht der Dinge.

Herodot Zitat: Sonnenaufgang | Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Worauf ich hinauswill: vielleicht braucht die Esoterik mit ihrem als gesichert geltendem platonischen Jahr der Präzession – man rechnet es in menschliche Atemzüge um – eine ebensolche und zuerst (also vor dem Erklären des kategoriellen Grundfehlers der Allgemeinen Relativitätstheoerie) einzufordernde Revolution! ; – ; – : … wenn es nämlich keine Präzession geben sollte … sondern etwas anderes, Geheimnisvolles?! Denn Herodot betont ausdrücklich, daß keine Katastrophe eintrat, als die Sonne zweimal seitenverkehrt aufging. Ist unser Kosmos ein „virtuelles Austauschteilchen“?

Anthroposophen wissen, daß viel daran hängt, wie die Rhythmik des Kosmos interpretiert wird.

Frage zwei: Warum funktioniert Stundenastrologie?

Die alte Astrologie folgt dem Konzept des barocken Gartens: man hatte das Ideal der Natur und des Geistes in berechenbarer und alles umfassender Symmetrie – die Weltformel existierte schon: – wunderbar frei – betreffs der Wertigkeit der Planeten nahm man die Weisheit der Vorväter – wie Platon als Brückenkopf anbietet – der Ägypter, die ja mit der ganzen Welt Kontakt hatten. Mittelalterlich wurde daraus die Alchemie. Und in der sind wir – ohne es zu wissen – mittendrin.

Mit freundlichen Grüßen

Markus