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Liebe Leserinnen und Leser,
Griechenland wurde, so lese ich, von der Rating-Agentur Standard & Poor’s in seiner Kreditwürdigkeit zurückgestuft, das Land werde, laut Spiegel-online, nur noch mit „BB+/B“ bewertet. Das kostet Geld. Und ist meines Erachtens dem Lavieren unserer Kanzlerin zu verdanken. Das Schema ist immer gleich: „Handele zwei Wochen später.“ Da unsere Kanzlerin so immer handelt, ist das meist richtig, manchmal jedoch falsch und diesmal hoffentlich nicht fatal.
Klar, der Name: Standart & Poors, wäre der nicht britisch, er wäre ein Armutszeugnis. Da er aber britisch ist, ist er ein ironisches Statement von verrrückten Cricket-spielenden Lords. Und das auch, wenn die Firma seit 1941 in New York existiert, nach eigenem Bekunden länger.
Natürlich kann man sich fragen, wie es kommt, daß Standard & Poor’s immer noch etwas zu sagen hat. Gibt es denn keine Lizenz für Rating-Agenturen? Ich meine, wenn diese Agenturen dermaßen ver-sagt haben, wie kann es bloß sein, daß sie immer noch und wieder das Sagen haben?
Mit freundlichen Grüßen
Markus

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