Poetry, Weltbild

Jupiter und Sonne

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Liebe Leser,

Sonne in Stier und Jupiter in Jungfrau – Pluto in Steinbock: das große Erdtrigon … wofür dieser Lanzenritter kämpft, ist klar –  die Natur seines Pferdes selbst: – :  in den Kosmos gebunden; … zur Stier-Zeit, Pferd mit „Horn“, Lanze  …

Worum geht es? Wo ist Deine Scholle? Mit spirituellen Konsequenzen – wir RitterInnen der Reisen über Jahrzehnte. Wenn uns etwas eint, dann ist es die Genaration(en) Reisen: wir alle haben den Erdball gesehen, sind – einfach, weil wir noch leben – gefahrlos gelandet: –  auf die Technik vertrauend …

mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur

Fische Neptun, Nicolai Tesla

TeslaInnen Nicolai Tesla, 10.07.1856, außen heute, 01.05.2015

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Liebe Leserinnen und Leser,

kein anderer Name ist so sehr mit dem Zeitalter der magischen Elektrizität verbunden, wie der Nicolai Teslas. Nun kündigt die gleichnamige Firma – im Astrologischen Stundenbuch wurde bereits vor 5 Jahren über deren Börsengang berichtet – den Bau einer riesigen Fabrik in den USA an – bis 2017 fertig – zum Bau einer neuen Batterie mit außerordentlich hohen Ladekapazitäten. Das würde aus dem kleinen Unternehmen – selbst in Nürnberg wurde ich schon in der Fußgängerzone angesprochen für eine Probefahrt mit der Limousine … hab´s aber abgelehnt, eigentlich blöd – einen Weltkonzern machen:

Tesla Motors to Unveil Home and Utility Batteries April 30 – Bloomberg Business

Nicolai Tesla, oder: Retro ist vorbei! | Markus Thomas Termin – Astrologisches Stundenbuch

Wir sehen, Tesla hatte so einen genialen Zwillinge-Merkur – und eindrucksvoll, wie sich durch Plutos Gang ins 10. Haus sein öffentliches Wirken nun machvoll entfaltet – angemessen … und Neptun in 12 erwirklicht die Weltvision, von der Tesla inspiriert war …

Bin neulich das erste mal Segway gefahren: beeindruckend Mensch/Maschine – aber auch anstrengend – und nicht geräuscharm …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen

Ufos im Mittelalter

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Aufnahme stammt aus einem im Kloster Strachov in Prag ausgestellten Folianten. Gewiss kann man sich darüber streiten, ob es sich bei dem abgebildeten Doppel-Kreisgebilde im Sternenhimmel tatsächlich um ein Ufo handelt; – es gibt aber andere Darstellungen, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lassen.

Der Heilige – Gott sei Dank – scheint das giftige Ding isoliert und unter Kontrolle gebracht zu haben.

Ich weiß zwar, daß die Anthroposophen unter euch sowas nicht gerne hören, aber ich halte es für möglich, das die steinerschen Kräfte des Arimanischen, Luziferischen und die Asuras jeweils verschiedene Wesenhaftigkeiten sind, denen mehr zukommt, als „nur“ geistig-schmarotzerische Existenz.

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Zumindest die luziferischen Kräfte könnten gut Wesen von der Venus sein, der ohnehin – bedenkt man den absurden Hype um den nahezu abgestorbenen Mars, auf dem gewiss niemals irgendeine Kolonisation der Menschheit denkbar ist – und auch (bei der Sonnenferne) gar nicht wünschenswert – viel zu wenig Aufmerksamkeit zukommt: denn von dort sind wir durch eine Venus-Zivilisation gut erreichbar.

Etwas anderes ist natürlich die Frage, wo wir quasi körperfrei astral unterwegs sind – zu Lebzeiten im Schlaf und nach dem Durchschreiten „der Pforte des Todes“ ständig.

Wer jedenfalls an den Ufo-Sachen zweifelt, hat einfach die Bibel nicht genau genug gelesen – und es ist kein kleines Mysterium, daß in unseren Tagen erst die technische Schrift – da wäre das Erscheinen des Herrn auf dem Berg, der sich bemüht, keine „Bresche ins Volk Israel zu schlagen“ – lesbar wird: – ? – : und dann sofort der Vergessenheit anheimfällt …

Obiges Bild jedenfalls hat beides: die Gewissheit des Geistes (durch den Heiligenschein) und die Gewissheit der Widersachermächte, den alten Pächtern des Weinbergs.

Vielleicht kommt Technik durch den Christus – und hat nur die Aufgabe, uns vor denen zu schützen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen, Poetry

„… das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“

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Liebe Leserinnen und Leser,

bitte oben mal draufklicken – Stéphane Rousson – das passt zum kommenden Trigon der Skorpion Planeten – Venus, Sonne, Mond, Saturn – mit Neptun (und Chiron … ) im Zeichen Fische … Also: Utopie.

Wir hatten mal – in den 70ger Jahren des letzten Jahrhunderts – eine Zeit, da es kollektiv klar war: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.“ (Hermann Hesse)

Vielleicht war das ja auch die Wirkung des großen Hesse, der zuvor in Millionenauflagen Hippies inspirierte.

Hermann Hesse Superstar | Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Gedanken, Geist, Mundan

Gute Technik, böse Technik?

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Volocopter: Ein Schraubensack als Passagier – Gesellschaft – FAZ

Dies, liebe Leserinnen und Leser,

oberes (bitte Link anklicken … ) lustige Gefährt, ohne den Schraubensack, der wir eben doch nicht sind, müssen wir noch noch mit diesem mischen (aufmerksame Leser des Astrologischen Stundenbuchs werden sich an unser Engagement hinsichtlich neuer Verkehrsmittel erinnern:

Zeppelin NT: Der fliegende Entschleuniger – Technik & Motor – FAZ

Freilich auch solches nur: – – –  ; – : !! _ : “ … technisches Gebaren … !“ … : – ?

„Alle Versuche, das bestehende Wirkliche morphologisch, psychologisch auf Verfall und Verlust, auf Verhängnis und Katastrophe, auf Untergang zu verrechnen, sind nur ein technisches Gebaren. Es opperiert mit der Apparatur der Aufzählung von Symptomen, deren Bestand ins Endlose vermehrt und immer neu variiert werden kann. … Diese Analysen merken nicht, daß sie nur im Sinne und nach der Weise der technischen Zerstückung arbeiten und so dem technischen Bewußtsein die ihm gemäße historisch-technische Darstellung des Geschehens liefern. … Alles nur Technische gelangt nie in das Wesen der Technik.“ („Die Technik und die Kehre“,  Martin Heidegger)

Harrison Ford kommt dort schon hin?! Der Weltklimabericht aber nicht: denn dieser ist Teil des Problems – technisches Gebaren – und nicht Teil der Lösung, die eben notwendigerweise nicht technisch sein kann, und sich doch gleichwohl an der „Abwehr, Kontrolle und Nutzung“ der Technik so orientieren muss, wie die technische Wirklichkeit dies verlangt. Die Technik ist nur technisch zu beherrschen, und genau dies ist das Verhängnis. Das herausfordernde Gestellt-sein des Menschen durch das Wesen der Technik, das sich kundtut eben durch seine Art jeden „Bestand ins Endlose“ zu vermehren – die seelenlose Maschine ohne Sinn und Verstand.

Das neue und besondere an Heideggers Lehre ist aber nicht der Verweis auf den technischen Golem, der sich mit Hilfe der NSA ein kollektives Bewußtsein erschafft, sondern eine jenseits aller Werkzeughaftigkeit liegenden geistigen Macht, für die Technik nur und vor allem ein Werkzeug war, die Menschheit zu beherrschen.

Was ist überhaupt „Gebaren“? Eine „als Ob“-Bewegung – eben kein „Gebähren“?!

Astrologisch: kurz vor Weihnachten geht Uranus direkt – aber dann auch gleich in Opposition zum heraufziehenden Waage-Mars, der dann in der Jahreswendezeit mehrmals und sehr gründlich – ganz ähnlich wie Venus zu Jupiter Steinbock/Krebs zum Uranus im Widder oppositionell wird; – : weil rückläufig im Zeichen Waage. Hier sind Diplomatie und Durchbruch so sehr ringend, daß wir gut daran tun, unseren Teil beizutragen – uns sei´s, indem wir das Tao fließen lassen.

Dazu hilft uns momentan der Krebs-Mond und die gerade noch Skorpion-Sonne: Verstehen durch Mitfühlen. Wissen = Verändern.

“Du denkst, wie Dein Kopf”* | Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos

Lotet aus; …

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Liebe Leserinnen und Leser,

der Zauber liegt im und“ … – : – warum? Weil das „und“ kundgibt, daß es zwei sind: – die nicht zusammengehören, und doch eine Verbindung eingehen. Doch halt, nein, das tun sie eben nicht, getrennt sind sie in Wirklichkeit oder waren es, zusammen kommen sie erst in der technischen Biogenetik und Pharmazie. Der wechselseitige Bezug von Sein, Mensch und Technik wird laut Heidegger einem tieferen Gemeinsamen zugeeignet, dem beide – Mensch und Technik – gehören. Wobei der Mensch als der notwendig Vermittelnde und gleichfalls dem Sein Zugeignete gesehen wird …

Gar nicht einfach zu verstehen, Heidegger als Waage kann mit Worten zaubern.

Nun beginnt das Fragen: –  ? … ; – – : – warum sind es zwei (Dinge)? Natur und Technik – und die Antwort liegt nahe: weil sie nicht Eines sind, nicht in eine Identität gehören. Wir merken dies ganz besonders – Nanotechnik, … das „Lernen“ von der Natur: eher Kopieren der Natur an den Beispielen Stromlinienform, Stabilität, Flugfähigkeit, etc. … – an den Grenzen zwischen Natur: und Technik – die Forschung lotet diese Grenzen aus.

Aber: es ist nicht Eines! Natur und Technik sind keine Identität. Und doch: nehmen sie – siehe Bild – offensichtlich Platz in unserer Realität.

Gegensatz und Einheit von Löwe und Wassermann: Löwe ist die Wolke und alle Natur, Wassermann die Technik.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Kommt das elektrische Paradies?

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Automobilindustrie: BMW präsentiert Elektroauto i3 – Unternehmen – FAZ

Liebe Leserinnen und Leser,

Wassertrigongedanken – zumal Jupiter-in-Krebs Gedanken;  – – : …

„Das Technische“, schreibt Martin Heidegger 1957 …, „im weitesten Sinne und nach seinen vielfältigen Erscheinungen vorgestellt, gilt als der Plan, den der Mensch entwirft, welcher Plan den Menschen schließlich in die Entscheidung drängt, ob er zum Knecht seines Planes werden, oder dessen Herr bleiben will.“

Identität und Differenz

Deshalb bringt weder Rad noch Elektroauto die Lösung, weder die NSA, die USA – noch der Protest dagegen – weder Organspende noch Viagra – weder Gentechnik noch Bio-food – weder Pille noch Laser noch Renaturierung, weder NLP noch Pdf, weder Online-Paper noch Blog, weder Buch noch Zug … : denn all dies ist nur technisches Gebahren oder innerhalb dessen: das Wesen der Technik ist nicht technisch.

Daß die Menschheit durch die Technik gestellt sei – ist das nur ein Heideggerscher Fluch, dem Adorno zu widersprechen versuchte?!

Oder entspricht es der Wahrheit? Geht es um die Ent-scheidung durch einen Sprung – dem Er-eignis?! Und dies vollzieht sich nur dort, wo es wichtig ist: im Denken. Denn dem Ge-stell ist – wenn wir Heidegger folgen – ebensowenig zu entgehen, wie dem Ge-setz.

Nur ist eben das eine gesetzt, das andere gestellt.

Wird Müller-Thürgau noch bestellt im Berg im Breisgau um den Stuhl des Kaisers im Kalklösboden und geliefert nach Todtnauberg?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Weltbild

Philosophie der Astrologie 10 B

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Aber Astrologie ist darüber hinaus viel mehr als das – stellen Sie sich einmal vor – ein bestimmter Zeitpunkt – schon allein dieses, das Setzen eines bestimmten Zeitpunkts ist je ein Akt der Verwandlung – von der Bewegung in den Stillstand“,  – ihr habt´s sicherlich gelesen. Jedoch – einmal genau betrachtet: stimmt das?

Es stimmt nicht ganz, bzw. stimmen tut der Teil mit der Verwandlung – aber echter Stillstand, wird der erreicht, oder handelt es sich um eine andere Bindung? – denn es hat ja eine Verdopplung der Realität stattgefunden: auf der einen Seite die Realität der Planeten und der Sonne und all dies – auf der anderen Seite ein Punkt auf einem Blatt Papier, da-stehend, bzw. – ich halte das für wichtig – relativ feststehend, aber eben eigentlich nur Vergänglichkeits-verzögert, denn die Bibliothekare wissen um die endliche Aufbewahrungszeit der Erinnerungssysteme – gut möglich, die in Stein gehauenen Hieroglyphen könnten letztlich die CDs und elektronischen Datensysteme überdauern.

Schrift ist ja immer Bild: Abbild bereits. Insofern also Menschen leben – einer, wie Lao Tse sagt, großen Ding-Kraft im Kosmos – Schrift gebrauchen, begehen sie die erste technische Tat, denn Schrift ist Dopplung, Abbild, Simulation – und als Dopplung ist Schrift auch Technik. Mit anderen Worten: Schrift ist die erste Technik. Warum? – ; – weil das Wesen der Technik in der Verdopplung besteht (plus und minus der Elektrik, O und I des binären Codes, die Doppelhelix der DNA, etc.) – eine Form von Projektion des Kosmos auf ein Blatt Papier oder einen Sandkreis im Inneren einer geomantisch auf uralten Linien ausgerichteten Doppelwallburg ist auch eine Dopplung, eine Simulation in Schattenumkehrschrift, aus der die bekannten Figuren des Pentagrams und Salomonischen Siegels hervorgehen in je 8 oder 60 Jahren.

Technik ist also wesenhaft zweidimensional projektierte Natur, Natur des Alls. Es geht hier um den ersten und deshalb stärksten Akt der Trennung und Intelligenz – Auf die Idee von der Verdopplung, auf die ich mich hier beziehe, kommen wir durch die traditionelle Doppelstellung der sogenannten Obelisken – die altägytisch tatsächlich auch téchen heißen:

Pyramiden und Obelisken, aus: »Neuer Orbis pictus für die Jugend«, 1835

Wir halten also fest: téchen sind Obelisken auf altägyptisch – Obelisk ist das hellenische Fremdwort nach der alexandrinischen Eroberung ( – es bedeutet sehr respektlos „Bratspieß“ als hellenische Verballhornung der hellenischen Eroberer, die nicht verstanden, was sie sahen). Deshalb wissen wir viel mehr über Ägypten von Herodot, der dort vor der Eroberung war – und sicher den Weg ebnete, denn Alexander las ihn gewiss – als von irgendwelchen Historikern der Besatzungszeit durch die Hellenen.

Wo in der Natur findet sich die Verdopplung? Überall – und zwar genau dort, wo natürliche Linsen Umkehrbilder an jede nur denkbare Projektionsfläche strahlen – die ganze Natur ist in all ihren natürlichen Linsen eine unendliche Camera Obscura – der Akt der Verdopplung, der simulativ der Technik als doppelter Obelisk voranschreitet, ist ein Natur-imitativer im tiefsten, direktesten Sinn.

Warum nochmal Verdopplung? – weil die Obelisken doppelt sind – immer – und tatsächlich auch téchen heißen, in alter Sprache – und die Tendenz zu binären Codes in der vollen Entfaltung dieses erfolgreichen Grundkonzepts gerade in unserer Gegenwart ans Tageslicht tritt.

téchen – dieses Wort hat aber noch zwei weitere Bedeutungen – und vergessen wir nicht – wir sind auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, ob Astrologie im eigentlichsten Sinn eine Technik ist, und was wir dann von ihr zu halten hätten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: bei Jupiter 16 18´ 25º Zwillinge, Merkur 18 18´13 Waage

Poetry, Weltbild

Über das „E“ zu Delphi

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Liebe Leserinnen und Leser,

dies ist nicht das „E“ in Delphi, über das Plutarch schreibt…

„Denn der Gott ruft jedem von uns, die wir hierherkommen,  gleichsam als Gruß das «ERKENNE DICH SELBST!» entgegen, das doch gewiß nicht weniger ist als das übliche Grußwort «SEI FROH!», und wir wiederum sprechen, dem Gott antwortend, «DU BIST!», womit wir ihm das Wahre, das Truglose und das ihm allein einzig Zukommende,  das Prädikat des SEINs zuschreiben.“

Plutarch: „Du bist!“ : Über das E in Delphi

… es gehört zum Schriftzug der

– wobei „E“ für Elektrizität steht, und das ist es auch, was uns erwartet: das elektrische Zeitalter. Doch wie wird es sein – ? Werden wir erst Kernbrennstäbe in heiße Öfen schieben um Dampfturbinen mit Wasser anzutreiben, wie bisher, oder werden wir die Gnade der Kraft auf ganz anderem Wege – der Umwandlung durch kalte Fusion zum Beispiel – der technischen Photosynthese zum Beispiel – teilhaftig werden, und wird uns dies davor bewahren, den Gegensatz von Technik und Natur als Verlust des Seins selbst zu erleben? Ein einziger Rasenmäher – ob elektrisch oder mit Verbrennungsmotor – ruiniert die Wahrheit des Seins im Umkreis eines dreiviertel-Kilometers – oder ist gerade dazu eine Verbindung: – in seltenen Fällen, aber doch.

Zum oberen Bild fand ich passend diesen Wortlaut von Martin Heidegger:

„Erst wenn Einblick sich ereignet, lichtet sich das Wesen der Technik als Gestell, erkennen wir, wie im Bestellen des Bestandes die Wahrheit des Seins als Welt verweigert bleibt, merken wir, daß alles bloße Wollen und Tun nach der Weise des Bestellens in der Verwahrlosung beharrt. So bleibt denn auch alles bloße Ordnen der universalhistorisch vorgestellten Welt wahr- und bodenlos. Alle bloße Jagd auf die Zukunft, ihr Bild in der Weise zu errechnen, daß man halb Gedachtes Gegenwärtiges in das verhüllte Kommende verlängert, bewegt sich selber noch in der Haltung des technisch rechnenden Vorstellens. Alle Versuche, das bestehende Wirkliche morphologisch, psychologisch auf Verfall und Verlust, auf Verhängnis und Katastrophe, auf Untergang zu verrechnen, sind nur ein technisches Gebaren.“ (Die Technik und die Kehre)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus