Europa

Grosser Bahnhof im Ziegenfisch

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Liebe Leserinnen und Leser,

was geht ab? Verbot, Reglement, Impfzwang, Mauer – und das alles aus dem Geist künstlich erzeugter Hysterie. Hier haben wir die Steinbock/Südkoten/Pluto-„Administration“ – in Zusammenarbeit mit missbrauchtem Neptun.

Dann die Wiederentdeckung des Sozialismus durch Kevin Kühnert. Uranus im Zeichen Stier – in trigonaler Erd-Unterstützung zwischen Stier und Steinbock – geht dort aktuell bis hin zur unerhörten Enteignungsidee. Ich habe einige Vorhersagen zu Uranus im Stier gelesen, die genau so etwas voraussagten, und fand das zu extrem.

Privat hat man diese Saturn/Südknoten/Pluto-Probleme jeweils dort als Belastung, wo sie auftauchen. Kann z.B. in Haus 4 zu ungemütlichem Wohnen führen, Haus 10 die Berufung erschweren, usw. Die Lösung liegt im Polarisationspunkt: Krebs. Mehr Gefühl.

Kühnert sollte nicht unterschätzt werden. Zwar Krebs-Sonne, aber mit mächtigem Steinbock-Stellium in Opposition. Jetzt grinst das Krokodil noch: „Wir waren auch mal jung und Juso“ (Scholz, Zwillinge-Neumond)! – ob sie nicht den Greta-Dammbruch unterschätzen? „Kinder an die Macht!“ – es könnte ja sein, späte, aber frührepublikanische (wenn man die neue Republik von 1990 meint) Saat geht auf. Dann wäre auch ein Kanzler Kühnert (1. Juli 1989) als Chef einer Rot-Rot-Grünen Koalition denkbar im Jahre ? ? – ?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond

Taurus Neumond 2019 – Býk nový měsíc – Taurus New Moon

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Liebe Leserinnen und Leser,

kein anderes Symbol zeigt uns so schön, wie der Glückspunkt die Bewegung der astralen Kräfte vom Ich zum Du ab Neumond. (Picasso dort oben war zwar im Skorpion geboren, aber ein Taurus-Skorpion mit gewaltigem Stier-Stellium.) Zu Neumond (oberes Horoskop) steht der Glückspunkt genau am Aszendenten, dann zu Vollmond (unteres Horoskop) genau am Deszendenten. Jede Mondphase von Neu- zu Vollmond ist wie das Aufblühen einer Blüte, die Entfaltung von Möglichkeiten, wie umgekehrt von Vollmond zu Neumond Erledigung und Abwicklung bedeuten.

Da der ganze Tierkreis in dieser Symmetrie gedacht ist, ist ein Zeichen in Opposition immer das „Vollmond“-Energie-Zeichen des anderen: die Erfüllung im Gegenteil – bei gelungener Entwicklung wird jeder Charakterzug im Gegenteil ausgeglichen und – idealerweise! – friedfertig. Aber wir alle wissen, dass der Stier Hörner und der Skorpion einen Stachel hat. Umwerfend die Mithras-Kultfigur des Rotmützen-Stierschlachters mit dem beißenden Skorpion – auf Steintafeln vom ganzen römischen Reich – natürlich sind das astral codierte Synonyme der fixen Tierkreiszeichen Stier, Skorpion und Wassermann, und oben (siehe das Kölner-Relief im Mithras Link oben) begleitend Löwe-Apollon mit dem Raben, bei dem wohl Wassermann-Mensch die opfernde Führung zukam als Symbol der Selbstüberwindung und zentrale Figur, die mit dem Unterleib des Stieres verschmilzt.

Die Rotmützen kehrten ja dann bekanntlich als Symbol der französischen Revolution wieder. All diese Symbole sind Stationen des Einweihungswegs des Initianten.

Inhalt und Voraussetzungen zeigt das erste, das Neumondhoroskop. Das Ergebnis ist im zweiten, dem Vollmondhoroskop zu sehen.

05.05.2019 00:47

Dominant an Neumond ist die Mars/Jupiter Opposition. Beide sind super stark, Jupiter verhalten rückläufig, Mars nach wie vor mit Merkur in Rezeption.

Hier sucht jemand die Mitte der „Fahrrinne“ zwischen Information und Weisheit.

Merkur im Widder begünstigt und fordert Initiative, aber das neu aufkommende Jupiter/Neptun Quadrat – das Jahresthema (3 exakte Quadrate über´s Jahr verteilt) – hat sich als eines erwiesen, von dem in vielerlei Hinsicht und wenig verwunderlich Disruption und Orientierungslosigkeit ausgeht.

Das bleischwere Konvolut am AC des mitteleuropäischen Aufstiegs (andere Weltgegenden haben einen anderen Aszendenten!) mit den Steinbock-Loten aus der Vergangenheit (Rückläufigkeit, Südknotenkontakt) begleitet die von Venus im Widder geforderte mutige Abgrenzung des Reviers zum Zwecke der Neu-Verwurzelung 2019, wie sie Stier im Haus 4 nahelegt.

Das untere Vollmondhoroskop gibt dann den Weg frei über Neptun zum Mondknoten, schön kenntlich als blaue Linie. Mit dem Mond kurz vor Vollmond im Wassertrigon sollte endlich in Fluss kommen, was aktuell stagniert.

Saturn ist in seiner Rückläufigkeit (ebenso wie Pluto) nämlich noch sehr langsam – dass wir Befreiung erwarten dürfen, unterstreicht die exakte Venus/Uranus Konjunktion („Freiheitsvogel“ nach Döbereiner) zu Vollmond mit starker Venus im Zeichen Stier: dann!

Die machtvolle Rezeption (einer im Zeichen des anderen) Mars/Merkur ist zu Vollmond aufgelöst, der folgende Vollmond in zwei Wochen verspricht deshalb entspannter zu werden, als der aktuelle, auch lauernd, besser horchend empfindbare Neumond.

Wo bei Ihnen im Horoskop diese Venus/Uranus Konjunktion Befreiung verspricht, können wir in einem Beratungsgespräch mit Ihrem Horoskop per Skype anschauen. Kontakt siehe oben …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

18.05.2019 23:12

 

Europa

δώδεκα Dutzend duodecim tucet dozzina

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Liebe Leserinnen und Leser,

Mars im Zeichen Zwillinge baut seine Opposition zu Jupiter rückläufig im Zeichen Schütze aus. Opposition ist und klingt aber aufgeblasen im Jupiter-Sinn, gar noch mit so einem starken Mars, der von Hermes´ Intelligenz unterstützt wird: Wissen und Wahrheit, Weisheit und Information, die Details und das große Ganze – und natürlich ist Merkur im Widder, im Kampfmodus als Rezeption gegenwärtig (wir erinnern uns: einer im Zeichen des anderen) immer mit dabei bis er schnell geworden am 7. Mai kurz nach Neumond die Grenze zum Stier überquert, um dort mit Uranus revolutionäre Gedanken voranzutreiben.

Gedanken sind – wie ich glaube – schon Teil der geistigen Realität. Das bedeutet aber nicht, sie wären irreal oder imaginär. Zwar sind sie frei, aber auch ohne Tat oder sogar Kommunikation mitunter wirksam. Man denke nur an die Fülle der Koinzidenz-Ereignisse (gleichzeitige Anrufe, etc. – jede/r kennt das) im gegenseitig fürsorglichen Alltag von Gruppen oder Paaren. Insofern Zahlen Gedanken sind, sind sie auch Ausdruck einer geistigen Realität. Die Frage lautet also: was denkt die 1, was denkt die 2, was denkt die 3 und so weiter bis zur heiligen Zahl 12, dem Dutzend, 4 mal 3, der Raumzahl, weil im rechten Winkel gelegt die Verbindung zwischen 4 und 3 immer 5 ist, je im Verhältnis. Kennt man zwei Strecken, die im rechten Winkel zueinander stehen, lässt sich die Länge der dritten errechnen, ohne dass man mit dem Maß dort hin müsste. Das klingt zwar selbstverständlich, ist aber Zauberei, Fernwirkung irgendwie.

So ist in der 12, der Raumzahl, die Weisheit grundlegender Ordnung verfügbar, Jupiter braucht als Herr des Olymp 12 Jahre, um die Sonne in elliptischer Schraubenbahn zu umrunden (wie sie ihn). Vom Kosmos übertragen auf die Märkte der Welt ist die 12 im Tagesrhythmus der Uhr weltweit verankert, der logischer Weise aus der Einteilung der 12 Tierkreiszeichen stammt. Sie liegt auch dem Einhändigen Fingerzählen mit Fingergliedern_und_Fingern zugrunde, das mit Teilern und Vielfachen von 60 arbeitet, dem Rhythmus der großen Konjunktion zwischen Jupiter und Saturn in Jahren, und das auf den Märkten der Welt so in Gebrauch war und ist, wie das alte Pfund in England.

Oben im Bild auch ein 12. Spiegel-Haus – dem der Fische – auch das Jupiter/Neptun Quadrat Jahresthema nimmt wieder Fahrt auf – das ist die Glaubenskrise auf der geistigen Ebene: was ist wahr, was kann man glauben?

Oder die Überforderung durch solche Fragen und in Folge aggressive Zurückgezogenheit auf einen Unterhaltungsbereich, der zumindest entgegenkommend nachvollziehbar empfunden wird.

Auf einer anderen Ebene der Kampf zwischen Phantasie und brauchbarer Lebensorientierung (Gelbwesten), dem „menschengemachten Klimawandel“ als wissenschaftlich betriebene Hysterie oder seriöser Forschung, die sich auf ihre Grundlagen (Jupiter rückläufig) besinnt und wieder echte Kontrollversuche (Saturn im Steinbock bei Südknoten und Pluto) vorlegt, statt reine Behauptungen – so zumindest die Theorie.

In der Praxis muss es zum Nordknoten, in den Krebs. Familie, Ruhe in der starken Energie, Wärme, Hurricane, Jing/Yang, Gefühl. Die Ahnen (auf einer Geborgenheits-Ebene).

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Freiheit

Friedrich Schelling

Liebe Leserinnen und Leser,

wie Merkur/Pluto im Zeichen Steinbock Schelling inspiriert haben. Aktuell steht im Steinbock Pluto fast still rückläufig und Saturn fast still gleich rückläufig in Konjunktion mit dem Südknoten, Merkur geht dazu ins Quadrat aus dem Widder 1. Mai und 2. Mai. Ein Grund, auf sich besonders Acht zu geben, ruhig und aufmerksam zu bleiben. Wie wandelt man alte Macht und Würde (Steinbock) in warme, emotionale Wechselenergie (Krebs)?

Freiheit und System – schließen die beiden sich gegeneinander aus? Schellings fokussierte Frage ist diejenige, der sich die Philosophie immer wieder stellt: so einfach ist sie nicht zu beantworten, dabei reicht sie weit. „System“ kann in diesem Kontext auch als mathematisch herrschendes Weltsystem verstanden werden, Versklavung durch Prozessoptimierung. Aber System ist noch mehr. Es ist leicht einzusehen – wenn auch nicht immer klar – dass Sinn nur aus einem Geflecht des gegenseitigen Bezugs mehrerer Begriffe gewonnen werden kann. Ohne System also gar kein Sinn. System kann nicht schlecht sein, per se.

Die bloße Benennung eines Gegenstands mit Anrufung beim Namen als fundamentale Konstatierung der magischen „Herbeiholung“ des Gegenstands – zumindest in Bedeutung und Verständnis für die Kommunikation – ist auch schon sinnvolle Anrufung des Daseins und daher hinreichende Voraussetzung zur Aufnahme in die Sprachfamilie für Kleinkinder. Es gibt den Gegenstand und ein Wort für ihn – wird es gebraucht, ist Verständigung und daher Einfluss über den genannten Gegenstand gesichert – so oder so – oder besser: so und so. Als Folge des sozialen Kraftzugewinns und als direkter magischer Einfluss, was beides durch die Benennung und Anrufung ausgelöst wird.

Doch nur die Feststellung: „Es ist“ – wird noch nicht als Brücke zum Sinn verstanden. Das Erste ist ohnehin, der Versuchung einer Negation von „Es ist“ zu widerstehen. Sinn haben wir nur, wenn ein Geflecht von Begriffen sich gegenseitig definiert: das Dach macht ohne die Idee des Hauses keinen Sinn, die Wand nicht ohne das Dach und alle drei Begriffe nicht ohne den Gedanken ans Wohnen, die Behaglichkeit, den Schutz, usw. Dieses Beispiel kann für alle Begriffe weiter gedacht werden. Begriffe sind nie solo. Eigentlich selbstverständlich, aber selten konsequent bedacht. Eine Erkenntnis, die die Idee des Absoluten ad absurdum führt – also Hegels Phänomenologie, (Fische-Mond, Jungfrau-Sonne), Schellings Widersacher nach Vertrauensbruch – ist aber erstmal zugestanden, dass es zum Wissen eines Systems bedarf, dann hat dieses System eine Ordnung und eine Bedingtheit und im moralischen Bereich, der ja zweifelsohne existiert, eine Hierarchie.

Das Böse als vom Guten bedingt vom Ganzen ein Teil bleiben zu lassen – wo aber Sinn der Schöpfung sei (Schelling/Steiner) Böses letztlich als Folge des gelungenen moralischen Prozesses der Befreiung in Christus – wie eine Schlacke von der Welt zu stoßen ins Nichts, in die nie mehr zu verwirklichende Potentialität, wie Schelling sich ausdrücken würde. Das ist dann zwar nicht das Nichts, weil es das nicht geben kann, aber es stört auch nicht mehr in der realen Wirklichkeit.

Die Notwendigkeit eines Systems vorausgesetzt – alles andere wäre intellektueller Selbstbetrug – setzt auch die Hierarchie, fordert vom System einen Ordnungsbezug, denn „Ordnung“ ist das Wesen des Systems.

Warum muss das Böse irgendwie Beiprodukt des lebendigen Guten sein? Entweder so, oder die Manichäer hätten Recht, die Gnostiker oder auch die Anthroposophen, die mindestens zwei Schöpfungsprinzipien annehmen und daher keinen allmächtigen Gott. Diese Konsequenz zur Interpretation des Daseins – wenn es denn eine Vernunft gibt: und der Beweis dafür ist, dass Sie diese Zeilen verstehen – hat aber einen Gruselfaktor (Mond/Lilith aktuell), eine lange ignorierte Preistafel für die Gleichgewichtslage im Meer der moralischen Entscheidungen (Steinbock, Ziegenfisch) – die uns nunmehr, seit ihrer Irrationalisierung, auch die Wissenschaft nicht mehr abnehmen kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

 

 

Europa

Wolodymyr Selenskyj – Hofnarr auf dem Thron

Liebe Leserinnen und Leser,

Bemerkenswert der Name Wolodymyr Selenskyj – im Nachnamen haben wir die Selenen – Mondgeister mit dem Wort Hellenen verwandt – den Himmel „sky“ – und im Vornamen die „Gute Welt“ oder auch der „Gute Frieden“.

Unteres Horoskop zeigt die Vollmond-Geburt des Wassermann-Löwen. Pluto in der Waage = Macht durch Kunst – beten wir, dass dieser Volksheld die Wende für Europas Eiterwunde schafft. Das Horoskop sieht regelrecht so aus, als wartete es auf die Jupiter/Saturn Konjunktion im Zeichen Wassermann Dezember 2020. Dass sein Lauf mit Lilith im Wassermann einhergeht, erklärt den schrägen Verlauf – dass ein Schauspieler König wird – der Hofnarr den Thron besteigt – hatten wir schon beim Terminator und ist auch sonst weltgeschichtlich zwar immer ein besonderes Moment, aber kein Präzedenzfall.

Bemerkenswert wieder die Fassungslosigkeit der Systempresse. Was steht auf dem Spiel? Dass jemand einfach so den Ukraine-„Konflikt“ beendet? Bemerkenswert an dieser Presse, die scheinbar nichts so sehr fürchtet, wie einen Unterbruch ihrer Routine durch einen Vorstoß aus der Medienlandschaft selbst, ist die Uneinsichtigkeit, dass das geneigte Lesepublikum die automatischen Reflexe des aufgescheuchten Tastentiers ursächlich auf einen geistigen Zustand zurückführen könnte, der in der Bewahrung des Alten (einschließlich des maßgeblich durch die Presse zu verantwortenden militaristisch eingefrorenen  Zustands) – koste es, was es wolle – sein einziges, nostalgisches Heil sucht, aufgepampert mit ein bisschen Gender.

Und wenn es so ist, wäre sogar mit diesem Wolodymyr Selenskyj und den paar butterweichen Bemerkungen gar nichts verloren, denn hinter ihm steht ja nur ein anderer Oligarch.

Man war aber presseseits so frappiert, dass wieder mal der denkfaule Schokoladen-König und Lieblings-Nasenbär verloren hat, dass es wie aktuell leider oft versäumt wurde, wenigstens einigermaßen informativ zu berichten.

Es wäre alles vergeben, wenn Wolodymyr Selenskyj eine Frau wäre – oder – noch besser zur Zeitgeist-Moral passend – einem dritten Geschlecht entspräche.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

25.01.1978 Wolodymyr Selenskyj

Europa, Freiheit, Prag

Der Kaiser von China an der Moldau

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Liebe Leserinnen und Leser,

In Prag ist die tibetische Flagge gerade heute sehr häufig zu sehen, sogar am Kepler Gymnasium wohl von den Lehrern aufgehängt. Sie hat dort die Funktion eines Widerstands-Flagge übernommen in einer Art Überlappung der Welten: Václav Havel – Präsident, Freiheits-Kämpfer mit der Feder, Förderer der Künste – war Dalai Lama-Freund – der nun schon 3, 4 oder 5 Päpste lang regiert (der Dalai Lama, Krebs mit Krebs-AC, Mond in Jungfrau, nicht der verstorbene Havel (Waage)).

Der staatskluge, abgebrühte Miloš Zeman (Löwe) öffnet Tschechien heute für die New Silk Road und trinkt Bier mit Xi Jinping – aber er trifft auf gewandeltes Protest-Amalgam im generationsübergreifenden Tibet-Support der Samtenen_Revolution zusammen mit den Veteranen des Prager Frühlings samt Sinn suchenden Enkeln – kann auch gegen schrankenlosen Kapitalismus sein – man ist nicht sehr mächtig – aber doch insbesondere publizistisch aktiv (sogar die anthroposophische Christengemeinschaft stellte 2017 Räume für eine Tibet-Ausstellung – in Deutschland eigentlich kaum denkbar).

Tibets (und vielleicht unsere?) Freiheit wird im Augenblick an der Moldau verteidigt. In der mächtigen „Luxor“-Buchhandlung am Wenzelsplatz liegt gerade dieser Tage im II. Stock ein wirklich riesiges Buch (1,2 m oder so …) mit tibetischen Gold-Ikonen, dem goldenen Faden zwischen Buddhas Fingern – vom Dalai Lama signiert für ca. 228 000 Kronen. Man darf es sehr vorsichtig umblättern. Das passt natürlich geschmacklich zur goldenen Stadt: zlaté město:

Das Rathaus am Ring haben die Piraten, den Hradschin Huawei. Der Kaiser von China an der Moldau, mit Vorhut. Ai Weiwei kennt schon kaum mehr einer, reiner Symbolismus erschöpft sich beim „Umblättern“ des Zeitgeists.

Vielleicht weil Tibet (Uprising Day: 10.03.1995 7:00 Lhasa) eine Fische-Neumond-Konstellation trägt und Neptun dort aktuell Tarnkappe und Spiritualität ist, bleibt es Projektionsfläche unterdrückter Sehnsüchte …

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Vollmond

Heilung durch Wissen und Mut: 2. Widder/Waage Vollmond 2019

19.04.2019 Praha, 13:12

Liebe Leserinnen und Leser,

beide Widder-Waage Vollmonde (der letzte am 21.03.2019 – Neumond dazwischen am 05.04.2019) trugen eine Chiron-Betonung, die jetzt nochmal durch die bis zum 06.05.2019 anhaltende Rezeption zwischen Mars und Merkur betont wird. Wir leben also in spannenden Zeiten – manchen Zeitgenossen sind ruhige lieber. Was ist eine Rezeption?

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Rezeption bedeutet: einer im Zeichen des anderen: Merkur, Herr der Zwillinge im Zeichen Widder und Mars, Herr des Widders im Zeichen Zwillinge. Der Planet wird vom Domizil-Herren „geschützt und erhält von seinem Gastgeber praktisch alles, was er braucht“.

Konkret können wir von einer sehr langen Mars/Merkur Konjunktion ausgehen, die dem gleichwertig ist. Das ist – als Folge dieses Vollmonds – der intelligente (Merkur) Kampf (Mars), die Verbindung von Kraft/Impuls (Mars) und Wissen (Merkur) oder negativ: der Choleriker (Mars) hinterm Steuer (Merkur) … um nur drei Beispiele zu nennen, viele andere sind denkbar und real gegeben.

Darüber hinaus stehen Jupiter, Saturn und Neptun in eigenen Zeichen und Venus und Sonne in Erhöhung (noch besser) – nutzen Sie diese starken Tage für den großen Wurf, den Sie in die Welt bringen, wenn Jupiter am 11. August und Saturn am 18. September beide (wieder) direktläufig sind.

Chirons Botschaft in Konjunktion mit Merkur ist: Heilung durch Wissen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astrologie, Astronomie

Merkur im Zeichen Widder

Foto Termin © – Schloss Stern, Prag – Obora Hvězda

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal sind selbst wir Astrologen erstaunt, was für ein präziser Anzeiger Merkur ist. Seit dem 10. Februar hielt sich der Götterbote – oben mit Anspielung auf das goldene Fliess des Χρυσόμαλλος (der fliegende und sprechende goldene Widder) aus der Αἰνείας – Aeneas – hier eine andere Darstellung:

Prixos und Helle und der goldene Widder

… hielt sich also der Götterbote in den Fischen auf und ist heute um 08:02 in den Widder gewechselt: damit ändert sich die Energie – Merkur bringt Kühnheit und Aufbruch, lange erwartete Nachrichten trudeln endlich ein. Den Fischen bleibt aber noch Venus & Neptun sowieso – Venus geht am Samstag, also in 3 Tagen ins Zeichen Widder. Wann immer man astrologische Vorhersagen liest, kommen die Fische nicht gut weg – was aber – meines Erachtens – nur an der mangelnden Tiefe liegt, mit der sie betrachtet werden. Zu allen Zeiten waren wissenschaftliche Durchbrüche immer nur Zwischenergebnisse; heute allerdings treten sie mit dem Anspruch absoluter Wahrheiten auf, die um so lauter daherkommen, je dünner ihre reale Grundlage ist – der Öffentlichkeit, die die Ergebnisse nicht versteht oder abschätzen kann, vollkommen verborgen. Insgesamt wurde der „harte“ wissenschaftliche Beweis durch „Sigma“-Wahrscheinlichkeitsrechnung ersetzt – ein neues wissenschaftliches Eldorado tat sich auf – weltweite Teamarbeit (kein Einzelner überblickt die Grundlagen oder traut sich, zu widersprechen) führt zu Ergebnissen, die aus langen Datenreihen so heraus modelliert werden, bis genau das Ergebnis dasteht, das nach den gängigen Theorien erwartet wird und diese damit scheinbar bestätigt. Was früher noch gewagt wurde: ein wissenschaftlicher Gegenentwurf, um die doch recht dünne Argumentation zu prüfen, würde heute nur den reibungslosen Finanzierungsstrom für irgendwelche Projekte komplizierter machen. So läuft es beim „Gottesteilchen“, den „Gravitationswellen“ oder auch dem „schwarzen Loch“ – 2013 war der Wendepunkt mit dem offensichtlichen Betrug im Grand Sasso Tunnel.

Diesen Projekten ist gemein, dass die Ergebnisse nicht nachprüfbar, nicht wiederholbar und auch leider für den praktischen Gebrauch nicht anwendbar sind. Ohne Photo-shop wären diese „Ergebnisse“ nicht denkbar. Und das ist – Neptun im Negativen; – vom positiven Bereich, der in der Seele einzelner Mutiger gehütet und gepflegt wird (da tut sich spirituell Einiges!), erstmal gar nicht zu reden …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa

Angriff des Zufalls

Foto Termin © Laurenziberg

Liebe Leserinnen und Leser,

alle sind geschockt, doch worauf genau bezieht sich der Schock? Haben die Ereignisse in ihrer Reihenfolge – Christchurch, (No)-Brexit, Assange, Notre Dame – etwas mit einander zu tun? Neuseeland, Großbritannien, Australien, Frankreich … und warum kocht gerade in Paris, wo die Gelbwesten seit dem Winter mit der Mars/Neptun Konjunktion im Zeichen Fische auch die Strassen verwüsten, den Staat in die Knie gezwungen haben, der ihnen hinterherläuft, um zu beschwichtigen – immer wieder ein Ereignis hoch, das die ganze Stadt traumatisiert – in alten und in neuen Tagen?

Bei solchen Ereignissen, wie dem Brand der Notre-Dame, spüren wir, dass wir nicht individuell gemeint sind, sondern kollektiv, es folglich tatsächlich so etwas gibt, wie eine gemeinsame Seele des Volkes – oder sogar Europas. Das ist „der Elefant im Raum“ – den alle spüren, aber keiner zu benennen wagt, und der dann die Namen „Schock“, „Betroffenheit“, „Trauer“ oder „Zuversicht“ bekommt – wenn diese große Gemeinschaftsseele aus dem Hypnoseschlaf (ὕπνος = Schlaf) erwacht durch einen solchen Angriff des Zufalls. Es gibt sogar gute Gründe, anzunehmen, dass der „Sinn“ solcher und anderer Ereignisse das kollektive Aufwachen ist. Aufwachen im Sinne eine höheren Anwesenheit, nicht im Sinne einer Mainstream-Betroffenheitskultur aus verwirrten Zielen, deren Hysterie nur eine Sonderform von Schlaf ist.

Astrologisch läuft Neptun im genauen Quadrat der Kathedrale zur Grundsteinlegung März 1163, da Saturn und Neptun im Zeichen Schütze standen – aber wie heute auch Nordknoten in Krebs und Südknoten in Steinbock. Gerade das aktuelle Steinbock-Stellium Pluto/Saturn/Südknoten steht auch für die Proportion – die symbolische Größe – des Angriffs welcher Mächte auch immer auf den alten Stein: Pluto/Saturn —

Kann der Zufall angreifen? Was ist überhaupt Zufall? Gibt es Zufall? Oder ist alles determiniert, durch Naturgesetze bestimmt? Eines der großen Paradoxa, die die Alten in den Mythos von Marduk und Tiamat kleideten … Hier unten Marduk mit Herz am Ohr, gutem energetischem grounding und der gezähmten Zufallsschlange zu seinen Füßen:

 

File:Marduk and pet.jpg

gemeinfrei

 

Mit freundlichen Grüßen,

Markus