Gedanken, Geist, Geschichte

Du bist Kaiser

IMG_4082

Foto Termin ©

Liebe Leser,

Neumond ist eigentlich die erste Mondsichel – gefühlt! – bei Fische-Mond … Dazu tobt draußen ein Sturm – und Eisenbahnunfall, arme Verletzte – mir fällt Karl IV, der Kaiser in Krisenzeiten ein – dessen 700ster Geburtstag bald ohne Kalenderreform begangen wird zwischen Praha und Nürnberg:

dieser Mann zog mit gewaltiger Kraft Europas Zentrum nach Osten bis nach Schlesien und in die Mark Brandenburg, mit Luxemburg als Stammsitz. Seine Lebensleistung zu begreifen, ist für uns nahezu unmöglich, aber vorstellen können wir´s uns: würde man eine Europa-Karte aus der Satelliten-Perspektive zeichnen: nur seine Reise-Wege nachzuvollziehen, allein das: wir fänden eine Karawane, unablässig in Bewegung: denn der Kaiser war im Zeichen Zwillinge geboren mit Schütze-AC – und sein Großvater war auch Kaiser, Heinrich VII – liegt in Bamberg im Dom.

Und nun, woher wußte er von den Nachrichten aus der anderen Ecke seines Reichs? – Nur Gebildete konnten damals überhaupt Landkarten lesen. Wir können es heute: und deswegen bist Du, sind wir Kaiser.

Pressemotiv_Karl_IV_340x440.jpg

Karl IV war nicht immer Kaiser – er holte sich mit Diplomatie, Waffen und Geld – das eine bedingt das andere – wie ein Pop-Star als seines Vaters König Johann Sohn, des edlen Turniermeisters und Kriegers erst die Deutsche, dann die Lombardische, dann die Kaiserkrone in Rom (die Böhmische durch Erbrecht sowieso): doch schon auf der Rückreise von Rom mußte er mit seiner jungen Frau aus Paris wegen eines Volksaufstands nicht zum ersten Mal um sein Leben kämpfen: die Welt verlange nach der neuen Autorität, die Saturn/Jupiter Opposition zunächst nicht bieten konnte, sein Horoskop zeigt nicht das geborene Herrschafts-Signet einer Jupiter/Saturn-Konjunktion —

Noch heute wird ihm die Anerkennung versagt: dabei gab er mit der goldenen Bulle zu Nürnberg dem Reich das Gesicht – es bewahrte sich in der deutschen Bundesstaatlichkeit.

Vorbild für Europa.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geschichte, Jupiter

„Jupiter in Babylonischer Gefangenschaft“

IMG_4018

Foto Termin ©

Liebe Leser,

vor wenigen Tagen geisterte die „Entdeckung“ durch die Welt, daß die alten Babylonier (Chaldäer) offenbar ein geometrisches Verfahren zur Berechnung der Jupiter-Bahn besaßen, mit dem man insbesondere die variable Geschwindigkeit des Planeten kalkulieren konnte, von dem man annimmt, dieses Verfahren erst im 14. Jahrhundert gefunden zu haben.

(Klar, das ist Merkur/Pluto – denn wahrlich plutonisch waren die alten Babylonier mit ihrer Leberleserei, dem Wahrsagen aus der Schafsleber – eine Wissenschaft für sich – aber das Schaf ist ein Jupiter-Tier, selbstverständlich) – doch es kommt vor allem die Nachricht bei exaktem Jupiter/Nordknoten/Mond- Gebinde im Zeichen Jungfrau zum Tragen, und in genau diesem Zeichen wird Babylon geführt, Babylon ist Jungfrau – (siehe Claudia von Schierstedt „Finsternisse“, Chiron-Verlag, 1999):

http://scienceblogs.de/mathlog/2016/01/29/jupiter-in-babylonischer-gefangenschaft/

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/babylonier-berechneten-jupiter-bahn-mit-geometrie-a-1074529.html#js-article-comments-box-pager

http://www.zeit.de/wissen/2016-01/astronomie-mathematik-babylon-geometrie-jupiter/seite-2?page=3#comments

Die Zeitmessung der alten Babylonier beruhte nicht einfach so auf der Zahl 60 – sondern das Sexagesimalsystem wurde gewissermaßen durch die himmlische Rhythmik von Jupiter & Saturn „abgegriffen“ – in fast genau 60 Jahren beschreiben Jupiter & Saturn exakt die Figur des salomonischen Siegels oder Davidsterns – wenn man die Oppositionen und Konjunktionen verknüpft*.

Genau dieselbe „Rhythmik“ verwendete man auf den Marktplätzen: „Einhändiges Fingerzählen“:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sexagesimalsystem

Wir erleben in Babylon die Geburt der Geometrie aus der Astrologie – den Beruf eines quasi losgelöst von Kult und sozialem Leben arbeitenden „Astronomen“, der zweckfrei Himmelsvermessung betreibt, gab es damals noch nicht – alle Astronomen waren Astrologen. Dasselbe gilt für Ägypten und Hellas, wie uns auch der Mechanismus von Antikythera so schön zeigt: eine große, bewundernswert präzise astrologische Uhr … /… aber das gehört schon ins Zeichen Fische, die aktiv aktuelle Opposition Jungfrau/Fische – ebenso, wie die neuen Nachrichten vom undichten Staudamm bei Mossul in Babylonien …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Daher – auch ikonografisch – wurde mit jedem Juden in Deutschland Christus ermordet.

Freiheit, Geist, Geschichte

Feiertag & Wetter

IMG_6863Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

merkwürdig: – immer,  wenn in Deutschland gefeiert wird, spielt – so lange ich mich erinnern kann – das Wetter außerordentlich passend mit. Heute ist es geradezu besänftigend mild –  Merkur rückläufig hat sich eingespielt – (ein Höhepunkt war ja – Venus in Löwe noch – der Sparkassenausfall). Mars schiebt sich jetzt in die Opposition zu Neptun: trifft nicht, was er soll in Syrien oder Afghanistan – oder hat Probleme mit der Wahrheit (VW, Fußball, Physik … ) – die Rückläufigkeit von Merkur ist doppelter Klärungsbedarf unter Umständen …

Denn wenn die Beobachtung nicht täuscht, dann macht die Volksseele das Wetter – zumindest mit – Kaiserwetter, sagte man schon anno dazumal – Geist atmet im Wetter tatsächlich mit …

WetterFoto & Horoskop 3. Oktober 2015 17:44 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astronomie, Geschichte

Analoger astrologischer Computer

Liebe Leserinnen und Leser,

unten findet ihr drei links zum Thema Archäologie & Astrologie – wobei der ober von der FAZ aktuell ist, weil gerade eine Ausstellung in Basel läuft, die den „Mechanismus von Antikythera“ ins Zentrum stellt. In der Mitte ist ein Post von mir aus dem Jahr 2009 über diesen „Mechanismus“, der im Wesentlichen ein analoger, astrologischer Computer ist, an dem man ohne Umschweife – so wie heute – direkt das Horoskop ablesen kann und die Finsternisse, etc …

Das wird aber natürlich nicht genannt – das Wort „Astrologie“ taucht überhaupt nirgends auf – und weil man sich hütet, die Astrologie auch nur zu erwähnen, erscheint der Apparat, wie ein nutzloses antikes Spielzeug:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/das-raetsel-des-antikythera-mechanismus-13812852.html

https://markustermin.com/2009/03/01/astrologie-und-computer/

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/archaeologie-goldene-zauberhuete-aus-der-bronzezeit-a-186623.html

In dem schon etwas älteren Artikel aus dem Spiegel über die Goldhüte – ein prächtiges Exemplar findet sich in Nürnberg – kommt man immerhin zu bemerkenswerten historischen Perspektiven:

„Doch die Forscher sind elektrisiert. Eine neue Spur in die Vergangenheit tut sich auf: Zwischen dem 14. und 8. Jahrhundert vor Christus wurde demnach zwischen Bayern, Britannien und dem Baskenland eine Religion ausgeübt, von der bislang niemand etwas wusste.“

Diese astrale Religion war eine ganz nach dem Himmel ausgerichtete – und wurde offensichtlich all over Europa ausgeübt – eine astronomisch/astrologische Kalenderkultur – wie es sie ebenso, nur anders, in allen Kulturen der Welt gab. Unsere heutige Astrologie und auch die Astronomie sind also nicht nur aus dem mediterranen Raum zu uns gekommen, sondern können sich auf mächtige Vorläufer in Nordeuropa selbst berufen, die bislang völlig außerhalb eines vernünftigen Geschichtsbilds standen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Europa, Fragen, Freiheit, Geist, Geschichte, Jupiter, Neptun

Natürlich …

IMG_6653Fotos Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

… gibt es auch hier und in jeder kleinen Ecke Wesen und Sichten, die sind nahezu atemberaubend schön. Und gewiss müssen wir uns daran halten, wenn unser Gemüt nicht welken soll. Aber ein Mensch, der durch Vorstädte mit ihren amerikanisierten Einkaufzentren, Matratzenlagern, Autohändlern und Spielhallen radelt, und dabei nicht das kalte Grausen bekommt, muss schon sehr abgestumpft sein …

Warum sind die Dinge so? Warum muss das so sein? Warum müssen überall gerade die dümmsten Geschäfterl-Huber selbst im mittelalterlichen Rest unserer zerbombten Städte Straßenzüge aus verwahrlosten und bepissten Rückseiten schaffen als Lieferanteneingänge für die billig hochgezogenen Indoor-„Paradiese“, wo Plastik-Kleidung aus Bangladesch und die immer gleichen Marken feilgeboten werden; – warum müssen wir durch Fußgängerzonen laufen, die eigentlich einen Schornstein für den Nikotin-Abzug brauchen (Tabak, dieses perverse Nervengift, hält man für die tolerable Droge, warum rauchen wir nicht gleich Glyphosat, von der EU heute (Jupiter Jungfrau = Ackerordnung – „sauberer“ Boden: Neptun Fische = Gift) bereitwillig „verbraucherschützend“ verlängert?), wo es nur noch Läden für Klamotten/Handys/Fastfood und Kaffee gibt? Warum werden wir gezwungen, für ein pervers-dummes TV von großverdienenden Selbstermächtigern – die allen Ernstes auch noch glauben, einen guten Dienst zu tun – Zwangsabgaben zu leisten? Dazu eine Medienlandschaft, die das alles zementiert – Journalisten, die auf die Blogger und das Netz wettern, weil sie keine Werbung mehr verkaufen, und denen wahrlich außer ihren gehirngewaschenen Systemkoliken gar nichts in die Feder kommt, als  immer nur dasselbe Blah-Blah?

IMG_6536Die ganze Western World im geistigen Elend. Schulen, die jeden pädagogischen Fortschritt verpasst haben und statt Talente zu fördern es schaffen aus glänzenden Kinderaugen gestresste Dressurnummern zu machen … gerade gelesen: die Arbeitsämter seien mit den Flüchtlingen überfordert – ach ja? – viele meiner KlientInnen können davon erzählen: unsere Arbeitsämter sind schon lange nicht mehr in der Lage, Jobs zu vermitteln: es sind reine Erpressungsanstalten, die ihre Opfer „Kunden“ nennen, ebenso zynisch, wie sich der wiehernde Amtsschimmel zum diebischen „Elster“-Programm bekennt – man liefert die Karikatur gleich mit, da läßt sich nicht mal mehr ein Witz drüber machen …

Ich könnte hier lange weiterschimpfen, insbesondere über unsere unfähigen Außenpolitiker (Westerwelle & Steinmeier, die absoluten Nullnummern, verantwortlich für Versagen mit menschlichen Elendsfolgen, nicht zu ermessen  …) – aber was, kann man fragen, hat das mit Astrologie zu tun?

Es ist die Neptun/Jupiter Opposition – mit Neptun Fische ist alles grenzenlos, überschwemmt Grenzen, häuft Plastikmüll im Ozean (und auf Bahngleisen) an …

Neue Recyclingidee: Straßen aus Plastikmüll | Forum Energiewende Vorpommern

– Jupiter in Jungfrau will das aufräumen, zieht aber Grenzzäune …

Ungarn: Tränengas und Wasserwerfer gegen Flüchtlinge

Neptun/Jupiter segelt durch die Nordwestpassage die ihr Eis freigibt … Jupiter/Neptun sind aber auch die Bilder von Pluto, die jetzt Computer-generiert erscheinen: unerreichbar fern (Neptun) und doch gestochen scharf (Jupiter in Jungfrau) …

Neptun Jupiter Opp.16.09.2015 19:30 Nürnberg

… d.h die Lesbarkeit der Zeit, das Analogiegeschehen, das wir astrologisch benennen und prüfen, es zeigt sich in jedem (kleinen) Detail …

Und was haben wir davon? Nicht viel, solange die Bewußtseinsseele der Menschheit noch im Delirium gefangen ist – aber sehr viel, für die persönliche Navigation …

Nebenbei: auch mein amerikanisches Korrekturprogramm  ist Neptun/Jupiter: geradezu respektlos gleichgültig und schlecht – Fehler erkennt es nicht, unterstreicht aber rot alle Wörter, die nicht in seine eingeschränkte Norm passen … ARRGGH!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Geschichte, Kultur, Nürnberg, St. Petersburg

Neptun* im Zeichen Fische: retrograd …

IMG_5728Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser stolze Brunnen ist ja bekanntlich die Kopie seines Originals in St. Petersburg, einer Waage-Stadt, wo man den Wert der Kunst kennt – dorthin verkauft an Zar Peter – und doch in der Original-Stadt: im Grunde also Geschichte einer Dublikation aus der Zwillinge-Stadt Nürnberg.

Neptun BrunnenSo mächtig ist der Brunnen, daß er die Flut 1909 bis zu seinem Rand gezogen hat, aber von dort gebietend: keinen Schritt weiter! … ist aber als Brunnen gewandert und wurde an drei Orte verteilt, seiner Einheit beraubt, als gälte es den magischen Bann gegen die Wasserfluten am Wöhrder-See, einem Hochwasserschutzreservoir vor der Stadt – und jetzt Söders lobenswertes Strand-Projekt – zu nutzen.

Aber selbst ein Dürer hat den Nürnbergern bis heute nicht recht begreiflich machen können, daß Kunst Kapital ist, wie Beuys treffend lehrt in einem ganz neuen Sinn von Kapital, der eine erstaunlich aktuelle Lösung der „Finanzkrise“ sein könnte. Wie wär´s mit einem Nürnberg – St. Petersburger Brunnenfest?

Die Rückläufigkeit ist Grund genug für uns, die Geschichte zu bedenken. Und die Bilder jenseits aller Karikatur. Aber doch voller Hoffnung: daß Kunst eben doch stärker ist, als Gewalt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* und Chiron