Europa

Über das Ende der EU

Liebe Leser,

nichts währt ewig*, liebe Freunde. Und gewiss wird die aktuelle Politik der Erpressung gegenüber z.B. Ungarn auf die Erpresser zurückschlagen. Welches Chart nimmt man? Das untere sind die berühmten „Verträge von Rom“. Die wurden später in Brüssel ‚dingfest‘ gemacht, dann gibt´s noch Euro, Maastrich, Lissabon, etc. pp. Und so kann man gleich zu den Verträgen zurück, die wegen der Location auch den imperialen Anspruch der EU untermauern.

Für das untere Chart sind Ereignisse singulärer ‚Bauart‘ zu erwarten: Pluto über dem Wassermann-Mond der Verträge und bald Neptun über der Herrscherin des AC. Das bezieht sich auf die Jahre 2025/26. Dies wird wohl der Zeitraum sein, in dem die EU sich auflöst. Der erste Sprung in der Schüssel war natürlich der Brexit. Wie eine statisch schlecht berechnete Grundkonstruktion zog sich ein Riss durch die weltweiten Machtinteressen: England rechnete sich wieder zu seiner großen ausgelagerten Kolonie, den USA, und leitete mit Johnsons ‚diplomatischen Initiativen‘ den – wie Merkel jetzt ausführte – offenbar durch Scheinabkommen** vorbereiteten Krieg ein.

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/eva-kaili-abgesetzt-korruptionsskandal-im-eu-parlament-18531889.html

Fraglich ist nur, ob die Zerstörung der EU der Absicht der globalen Verschwörer entspricht und ihnen daher zuarbeitet, oder aber es ihre Pläne durchkreuzt, ein undemokratisches und dysfunktionales Riesenschiff zu haben, von dem sich die Profite absahnen lassen? Ich glaube an die zweite Option.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Als Antwort auf einen Leserbrief bei Tichys Einblick: „Gut gesagt! „Too big to fail“ ist an dieser Stelle wohl die Losung. Sie schreiben „implodieren würde“ im freundlichen Konjunktiv. Wenn es aber schon implodiert, wie bemerken, bzw. würden wir das bemerken? Aus meiner Sicht war der Brexit der erste Sprung in der EU-Schüssel. Systeme bersten, wenn sie nur eine Richtung kennen, sobald sie ihren natürlichen Höhepunkt weit genug überschritten haben und die stabilisierenden, statisch fehlberechneten (Euro) Faktoren schwach werden. Das bildet sich im Vorbild des Imperiums, dem alten Rom ab (nach Peter Sloterdijk, „Falls Europa erwacht“). Dessen sprichwörtliche Dekadenz ist eben kein Spaß, sondern Zeichen der Implosion, die wir von Innen in real-time erleben und zwangsläufig selbst auch gestalten. So meine These. Vielleicht erwacht Europa ja und der grotesque Aktenumzug findet eine demokratische Auflösung in vernünftigen, realistischen Bünden und ein paar guten Ideen von Ulrike Guérot und Rudolf Steiner.“

**https://www.merkur.de/politik/russland-ukraine-krieg-angela-merkel-interview-zeit-minsker-abkommen-kreml-putin-sacharowa-91967216.html