Geschichte, Weltbild

Nach der Flut … Ἑρμῆς Τρισμέγιστος

TrismegistosAus einer Kirche in Siena

Liebe Leserinnen und Leser,

Daran, dass wir wesentlich mehr über griechische, ägyptische oder römische Geschichte wissen, als über die Deutsche, mag zu erkennen sein, dass wir im Grunde romanisiert sind, wie es so köstlich in den Asterix-Bändern „Die Trabantenstadt“ und „Kampf der Häuptlinge“ dargestellt wird. Gerade wurde letztes Jahr die Varus-Schlacht historisch neu erfunden, und es wird einen Grund geben für eine Geschichte der Geschichtsforschung …

Dazu kommt, dass natürlich das „Deutsche“ von Nationalsozialisten in einer Art für die Welt vergiftet wurde, dass es allein Grund geben kann, von hier ausgehend die National-Zugehörigkeit abzuschaffen, indem wir mit gutem Beispiel vorangehen.

Doch das geht nicht im Fall einer Stammeszugehörigkeit. Die ist nicht mehr aufzulösen, weil sie eine Schicht tiefer liegt im historischen Bewußtsein.

Wo denn? Ein Beispiel: Der Stamm der Sueben wird von uns heute „Schwaben“ genannt. Wo leben denn die Schwaben? Bei weitem nicht nur in Baden-Württemberg, obwohl dort viele anzutreffen sind. Nein, auch die Portugiesen sind teils Schwaben und in Frankreich gibt es – siehe „Asterix und der Avernerschild“ – Schwaben. Und sie sagen in Portugal für „postlagernd“ „poschta rischtante“, und genau das zeigt auch die Völkerwanderung.

Die Stammeszugehörigkeit der Deutschen insgesamt ist die zum Gott „Theus“, „Theut“ oder auch „Thot“. Denn dies ist der Ursprung des Wortes „Deutsch“. – : „Germanen“ ist der Begriff, den die Römer für uns hatten. Nach allem, was wir sonst wissen, haben wir es jedoch bei den Germanen mit einer Kultur zu tun, die schriftlos war. Ähnlich, wie die Indianer in Nordamerika. Kein Wunder, dass Karl May mit dieser nach außen projezierten inneren Stimmung der kollektiven Befindlichkeit seiner Zeit Sehnsucht erfüllte. Andererseits wissen wir von Handels- und Kulturkontakten der Germanen nach Ägypten, einer Schrift-Kultur. Die Schrift-Losigkeit läßt auf ein Matriarchat schließen. Der ägyptische Thot übernimmt auch den dunklen Mond oder eventuell selbst die Mondphasen als  Terrain und ist daher Astrologe.

Deutschland Transite zur WahlDeutschland 03. Oktober 1990 innen, außen Transite zur Wahl 2009 …

„Inschriften aus dem Land Seir, stammend von Toth, dem ersten Hermes, mit Hieroglyphen in der heiligen Sprache, nach der Flut übersetzt in die griechische Sprache und in Büchern aufgezeichnet vom Sohn des Agathodaimon, dem zweiten Hermes, dem Vater des Tat, in den Schreinen der Tempel Ägyptens.“*

Vom Astrologen Manetho

Welche Flut? Ca. 1500v Chr. Vulkanausbruch auf Santorini.Wenn er so stark war, die Felsen von Kreta zu überwinden, dann hat er wohl den Sintflut-Charakter der Bibel?! Ägypten jedoch könnte im Tsunami-Schatten verschont geblieben sein?! Warum die Übersetzung ins Griechische nach der Flut?

„Den fünften verehren die Pheneaten und er gilt als derjenige, welcher der Sage nach den Argus getötet hat, deshalb nach Ägypten floh und den Ägyptern ihre Gesetze gegeben und sie die Buchstabenschrift gelehrt hat. Die Ägypter nennen ihn Theuth, und mit demselben Namen wird bei ihnen auch der erste Monat des Jahres benannt.“

„Mercurius […] quintus, quem colunt Pheneatae, qui Argum dicitur interemisse ob eamque causam in Aegyptum profugisse atque Aegyptiis leges et litteras tradidisse: hunc Aegyptii Theyt appellant eodemque nomine anni primus mensis apud eos vocatur.“

So schreibt Cicero.