Uncategorized

Slow Train Commin´

Foto Markus Termin ©

Hartkirchen 21:32 – Dieser Post stammt aus dem tieferen Bayern, ganz nahe beim Inn, an der Grenze zu Österreich. Mars steht heute und die nächsten Tage im Trigon zu Jupiter. Mars in der Jungfrau und Jupiter rückläufig im Steinbock. Während also der eine voranschreitet, und Dinge begünstigt, die auf klarer Analyse und dem Einteilen von Kräften beruhen (vielen Dank für den Tip, Nicola!), geht der andere zürück, und übergibt, wenn der Aspekt von 120 Grad exakt wird, wie bei einem Staffellauf die Botschaft des Wachstums durch innere Stärke und Beharrlichkeit, also die gegenwärtige Jupiter-Steinbock Botschaft an den inneren Mars-Krieger, der im individuellen Horoskop einen Menschen kennzeichnet, dessen große Stärke im analytischen Erkennen des richtigen Ansatzpunktes liegt. Der genau Übergabetag: 27 Juli 2008. Beide Planeten, Ares und Zeus, sind in Erdzeichen. Es geht also um wirkliche, gestaltbare, anfassbare Dinge, um handhabbare Prozesse. Mars hat seine Bindung an Saturn hinter sich: es kann also losgehen! Und Jupiter bildet auch noch ein Trigon zu Saturn, welches sich zweimal erfüllen wird. Das ist ein „Herrschaftsaspekt“, den wir nutzen sollten, um das Gute, Wahre und Schöne voranzubringen. Ab dem 9. September darf der langsame Zug beschleunigen, dann geht Zeus-Jupiter direkt. Doch warum, mag manch einer fragen, wirkt ein Planet bei einem exakten 120 Grad Aspekt direkt und harmonisch, bei 125 Grad jedoch weniger stark? Es gibt beobachtbare Idealmaße, so, wie es Quadrate und Kreise in der Natur gibt. Es sind dies keine der Natur angelegten, sondern ihr abgeschauten Verhältnisse. „Welchen Winkel benötigt ein Eisen (Mars), um seine ganze Kraft zu entfalten, und wann ist er eine Brechstange?“ Daraus wird ersichtlich: es gibt einen idealen Ansatzpunkt.  Nicht an den Zahlen liegt es, sondern an dem Rhythmus, der sich vielfältig, beispielsweise als Überlagerung von Wellen durch die Natur, deren Teil wir selbst sind, selbst (sic!) zeigt. Hier beim Inn begegnen sich drei Flüsse, die in Passau alle zur Donau werden. Man stelle sich nun vor, sie treffen in einem 120 Grad-Winkel aufeinander, im 90 Grad- Winkel, im 60 Grad- Winkel, ect. Diese Winkel, so haben unsere Vorfahren beobachtet, entscheiden über ein harmonisches oder dishartmonisches Mischungsverhältnis. Leicht einzusehen, dass der 90 Grad-Winkel ziemliche Turbulenzen hervorruft! Nicht vergessen werden darf dabei – für all die Mathematiker unter uns – die Astrologie und die Beobachtung der kosmischen Rhythmik hat die Zahlen als ganze Zahlen und die einfache Lehre der Verhältnismäßigkeit hervorgebracht. Im Klartext: wenn man sich, wie Einstein, fragt, warum denn wohl die Natur sich so treffend in Formeln beschreiben läßt, so liegt es eben daran, dass diese Formel ja aus der Natur selbst gewonnen wurden. Aus diesem Grund ist meines Erachtens auch eine über-artifizielle Astrologie der Natur nicht entsprechend. Generell sollte man sich also nicht wundern: „Warum funktioniert Astrologie?“, sondern man darf sich fragen: „Warum hat sich die Idee der Funktion ihres astrologischen Ursprungs so weit entfremdet, dass die Tochter Mathematik ihre Mutter Astrologie nicht mehr kennt und oft genug verspottet?“