Philosophie der Astrologie 11 A

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Liebe Leserinnen und Leser,

Schrift als Bild simuliert folgendermaßen: es holt aus der Wirklichkeit – wir sagen nicht: der drei Dimensionen, denn die Wirklichkeit im physikalischen Sinn – der Raumhat keine Dimensionen, er ist Dimension – geometrische Zwei-Dimensionalität – die es nur auf dem Papier gibt oder auf projizierter, glatter Fläche: dort aber schon!

Einstein rechnet diese zwei-Dimensionalität analog um in eine Drei- und Vier-Dimensionalität – während die Wirklichkeit – der Raum – keine Dimension hat, sondern eine ist. Die geometrischen Figuren der Dreidimensionalität – Würfel oder Kugel – können wohl im Raum sein, sie können ihn aber nicht vermessen – anders sonst wären sie nicht drin, sondern draußen – außerhalb des Raumes.

Um diese Fiktion zu zementieren, erfindet Einstein eine vierte Dimension: was hier niemals zeitsynchron ist (und daher – genau betrachtet, maßstabslos), soll in der “Raumzeit” gleichzeitig stattfinden. Einstein profitiert davon, dass niemand seinen Betrug versteht – und gleichzeitig die Zündung der Atom-Bombe der Physik einen Nimbus der absoluten Kraft verleiht. Die “Raumzeit” ist in absoluter Gleichzeitigkeit das neue Jenseits – allerdings ist es dort leer – das Scharnier in die “Raumzeit” ist das Licht, bzw. nur dessen “Geschwindigkeit”.

Dem gegenüber bietet die Astrologie einen ganz anderen Halt. Denn obwohl sie die “Zeit” auf zweierlei Weise verwendet – einmal als simulierten Stillstand – und dann – wirklichkeitsnäher – als rhythmisches Geschehen – wird in der Astrologie nichts an der Lichtgeschwindigkeit geeicht, sondern alles an der Drehung der Erde um sich selbst im Verhältnis zur Sonne: die kleinste Einheit sind 24 Stunden, 12 Doppelstunden. Von dieser Eichung hängt aber  – dem letzten Näherungswert entnommen – dennoch immer jede physikalische Messung in Wirklichkeit ab.

Wir sehen also leicht, dass sich astrologisch gesehen die Zeit durchaus verändern kann – dazu muss sich aber die Drehung der Erde um sich selbst und die Sonne ändern.

Das kann passieren und ist bereits passiert: wir sehen es z.B. an der doppelten (und dreifachen) Kalenderführung der Maya und Herodots Berichten eines Achsenpendelns der Erde. Das Ansinnen, für das ganze Universum eine Zeit bestimmen zu können: die der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum hier auf der Erde – führt zu grotesken Verzerrungen – die z. Zt. “Dunkle Materie” genannt werden.

Die Astrologie “wahrt” diesen letzten und wichtigen Posten der Integrität von Zeit, Raum und Geometrie als heiliger Kunst. Sie ist in diesem Sinn der Eckstein im Bau des Tempels der Wissenschaften.

Sie hält die Waagschale. Sie hat die Wahrheit der Zahlen – in der sich die Naturwissenschaft verlieren muss.

Man könnte sogar sagen: nur weil es Astrologie gibt – die sich wieder im Geheimen zur exakten Wissenschaft entwickelt, besteht die Menschheit noch. Astrologie ist luziferisch, Astronomie ahrimanisch.

Vielen Dank Herbert, für´s Zurückholen in die Spur bei Sonne/Saturn Konjunktion … Natürlich geht´s hier weiter mit der Philosophie – und sicher wird daraus auch ein Buch erwachsen. Der nächste Pfad ist ägyptisch.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

2 Gedanken zu “Philosophie der Astrologie 11 A

  1. Hallo Markus,

    Armin Risi führt aus zu
    Ahriman und Luzifer – Die zwei Seiten der Dunkelheit

    Das Zuwenig —— Mittelweg——Das Zuviel
    (Ahriman) (Gleichgewicht) (Luzifer)

    Das Böse hat eine zweifache Erscheinungsform (zwei Extreme von Einseitigkeit). Da hinter allen Einflüssen und Energien bewusste Intelligenzen wirken, wirken nauch hinter dieser Doppelform des Negativen entsprechende Wesenheiten.
    Diese werden identifiziert als die kosmische Doppelmacht von Luzifer und Ahriman bzw. als Satan (beschrieben in: Unsichtbare Welten, Kap. 9).
    Das Gute ist der sog. goldene Mittelweg, der Fortschritt weg von der Absonderung (“Sünde”).

    Laut Rudolf Steiner sind beide Seiten einseitige Abwege.

    Welcher goldene Mittelweg kann Astrologie sein?

    Gruß

  2. Hallo Monika, hallo Markus,

    ich möchte an dieser Stelle möchte ich folgendes ergänzen bzw. konkretisieren:
    Das Gleichgewicht zwischen dem Zuviel und dem Zuwenig läßt sich noch genauer beschreiben durch das wunderschöne Wörtchen adäquat. Eine angemessene, adversive Reaktion auf die Herausforderung von Leben ist eben diesem zugewandt und setzt den liebevollen Blick auf den Menschen voraus. Demgegenüber haben aversive, also dem Leben abgewandte Reaktionen nicht den Menschen im Blick sondern die Befriedigung dogmatischer Ansprüche, welche dem Menschen im Sinne einer Wenn…dann Logik angeblich erst dann Vollwertigkeit zubilligen wollen, wenn er die Bedingung erfüllt hat. Ich denke auf der Basis dieser Beschreibung fällt die Entscheidung leicht sich um angemessene Antworten zu bemühen.

    Liebe Grüße aus Frankfurt

    Mathias

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