Unterwegs …

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie aufmerksam das Sortiment in den (Groß)-Buchhandlungen beobachten, fällt schon sehr auf, dass Astrologie insgesamt zur Beilage der esoterischen Abteilung geschrumpft ist. Ich weiß auch, warum: Astrologie ist zu kompliziert – sie setzt intensive Studien und Beschäftigung voraus. Da ist es wirklich leichter, von “2012″ und “Quantenheilung” zu lesen. Ich mag es nicht. Die Cover-Gestaltung allein ist schon schwer zu ertragen, nebendran die Buddhas aus Speckstein und die teuren Edel-Räucherstäbchen – Phuuu … Warum “fits one size them all”?

Dieses Buch bildet aber eine Ausnahme. Man liest es und spürt die Liebe, die in die Zeilen gelegt ist. Unprätentiös, hilfreich, wahr. Vielleicht hat es doch sein Gutes, dass die esoterischen Abteilungen der großen Buchhandlungen fast gleichgeschaltet sind. In solcher Tarnung finden die Feinde des Lebens keinen Punkt, an dem sie ansetzen könnten, auch wenn der Charakter des originalen Buches – wie wir es aus dem letzten Jahrhundert kennen – aus heute glänzenden und blendenden Seiten (wer denkt da noch an Tiefdruck, augenschonenden Druck und Papier?) – fast vergessen ist (die wahre Buchhandlung scheint heuer das Antiquariat zu sein).

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Lisa Williams: 19.06.1973 – Mars Fische, Neptun Schütze, Jupiter/Mond Wassermann.

6 Gedanken zu “Unterwegs …

  1. Paßt hierher:

    “Dr. Eben Alexander (58), ein amerikanischer Neurochirurg an der Elite-Universität Harvard [ALSO DURCH UND DURCH WISSENSCHAFTLER!!!], schreibt ein Buch über seine Erfahrungen als er sehr krank war.
    2008 erkrankte er an einer so krassen Hirnhautentzündung, dass er für sieben Tage ins Koma fiel. Er war dem Tod näher als dem Leben.
    Der Neokortex, ein Teil der Großhirnrinde im Gehirn, war nachweislich komplett lahmgelegt. In diesem Bereich werden die Gedanken und Gefühle kontrolliert.
    “Mein Körper zeigte keinerlei Reaktionen, meine höheren Gehirnfunktionen waren ,offline’”, schreibt er.
    Am 7. Tag seines Komas konnte er eine Stimme hören, die sagte: “Du musst nichts fürchten. …. Sie kam aus einer Dimension, von der ich nicht wusste, dass es sie gibt.”

    http://www.gekreuzsiegt.de/2012/10/12/dr-eben-alexander-ein-professor-lernt-den-himmel-kennen/

  2. Was mit uns passiert, wenn wir sterben? Ganz einfach – wir ändern den Aggregatszustand – lach *** – also don’t panic – oder habt ihr schon mal Wasser schreien hören, weils verdampft oder zu Eis wird! Ist doch nur die Physis, die sich ändert!

    Belustigte Grüße aus Regensburg, Mari-Anna

  3. Ich glaube Mari-Anna, Du bist noch sehr jung und von dem Thema Lebensende weit entfernt.
    Je reifer ein Mensch wird, um so mehr hat er die große Chance, sich mit den Wegen der Seele zu beschäftigen.
    Da ist die Rede von physikalischem Zustand etwas zu wenig – so no go.

    Ganz herzlich

    • Liebste Monika,

      danke für das Kompliment, und für deinen grossen geschwungenen Zeigefinger, der aus deinen Zeilen rausragt.

      Zu Deiner Info: ich bin 52 und habe 2 Nahtoderfahrungen hinter mir – ich WEISS wovon ich spreche und im obigen Kommentar hatte ich vergessen – Spirit, die Seele stirbt nicht – da IST man einfach nur noch REINES GEWAHRSEIN – ohne jegliche Emotion und in tiefen Frieden. Das, was von vielen Meistern gelehrt wird. Ich hatte die Gnade das erfahren zu dürfen und diese Erfahrung nun in meiner Arbeit einfließen zu können.
      Und glaub mir, es ist für Sterbende leichter mit einer heiteren Seele an Ihrer Seite in eine Neue Welt hineingeboren zu werden – denn das ist, was geschieht – als mit einer sauertöpfischen Besserwisserin.
      Ich wünsche Dir noch viel Spaß bei deinem Reifeprozeß, aber paß auf, daß Du dabei keinen Schimmel ansetzt – vielleicht solltest du dich nicht so ernst nehmen und mehr lachen??

      Weiter heitere Lebensgrüsse aus Regensburg, Mari-Ann

      Weiter heitere Grüße aus Regensburg, Mari-Annaahah, Mari-Anna

      • Liebe Mari-Anna,

        in Regensburg bist Du nicht weit weg, ich hoffe, wir sehen uns einmal – heute komme ich da mit dem Zug durch. Aber bei Monika liegst Du doch falsch. Monika ist vielen Menschen eine unentbehrliche Stütze und eine sehr erfahrene, weise Frau. Deine Botschaft ist auch angekommen – und wichtig. Erst, wenn wir es schaffen, dass Du und Monika gemeinsam lachen könnt, haben wir gewonnen – das wissen wir doch alle (sagt der nächste Besserwisser). Ich glaube, Monika hat den Ernst der Lage gespürt und fühlt sich verantwortlich. Sie wollte mich schützen. Lass uns zusammenarbeiten. Jeder hat einen Teil, der den anderen ergänzt. Deine Botschaft der Fröhlichkeit gegenüber dem Sterben muß dem tiefen Ernst und dem Gespühr von Monika nicht widersprechen. Zusammen seid ihr unschlagbar.

        Mit freundlichen Grüßen,

        Markus

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