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	<title>Kommentare zu: Fische Vollmond</title>
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	<description>Professionelle Astrologie in Praxis und Theorie - 0911 27 46 818</description>
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		<title>Von: Fiona</title>
		<link>http://markustermin.com/2012/08/31/fische-vollmond-3/#comment-4367</link>
		<dc:creator><![CDATA[Fiona]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 20:21:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute fuhren die Jungs mit den Rädern voraus zum Reiterhof, ich lief mit dem Kinderwagen hinterher vorbei an Feldern, eine Kastanienallee entlang, vollkommenes Licht am Morgen und ich konnte förmlich das Aquarell sehen, dass ein Maler hätte schaffen können vom ausladenden Baum und den Krähen auf dem Acker mit ersten kurzen Halmen Wintergerste... Ich kann nicht malen, aber ich hätte Lust zu schreiben, vom Kleinlaster mit den Kisten voll frisch geschnittener Rosen auf der Ladeflächen, der mir entgegenkam und den Rosenfeldern auf der anderen Seite unseres Flüsschens, die ich zum ersten Mal wahrnahm hinter der Reihe Pappeln am Bach, mit ein paar gebeugten Arbeitern zwischen den Reihen und von den Kindern und den Pferden erst...
Manchmal glaubt man nicht, was am Rande von Großstädten wirklich ist...

Textversatzstücke, da kenn` ich auch was von. Ein echtes Kreuz! 

Na ja, Hauptsache ein Tag voller Leben, 
und morgen ist wieder einer...

Liebe Grüsse 

Fiona]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heute fuhren die Jungs mit den Rädern voraus zum Reiterhof, ich lief mit dem Kinderwagen hinterher vorbei an Feldern, eine Kastanienallee entlang, vollkommenes Licht am Morgen und ich konnte förmlich das Aquarell sehen, dass ein Maler hätte schaffen können vom ausladenden Baum und den Krähen auf dem Acker mit ersten kurzen Halmen Wintergerste&#8230; Ich kann nicht malen, aber ich hätte Lust zu schreiben, vom Kleinlaster mit den Kisten voll frisch geschnittener Rosen auf der Ladeflächen, der mir entgegenkam und den Rosenfeldern auf der anderen Seite unseres Flüsschens, die ich zum ersten Mal wahrnahm hinter der Reihe Pappeln am Bach, mit ein paar gebeugten Arbeitern zwischen den Reihen und von den Kindern und den Pferden erst&#8230;<br />
Manchmal glaubt man nicht, was am Rande von Großstädten wirklich ist&#8230;</p>
<p>Textversatzstücke, da kenn` ich auch was von. Ein echtes Kreuz! </p>
<p>Na ja, Hauptsache ein Tag voller Leben,<br />
und morgen ist wieder einer&#8230;</p>
<p>Liebe Grüsse </p>
<p>Fiona</p>
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		<title>Von: markustermin</title>
		<link>http://markustermin.com/2012/08/31/fische-vollmond-3/#comment-4366</link>
		<dc:creator><![CDATA[markustermin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 19:14:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da weiß ich wieder, warum ich Rilke so mag!

Grüße,

Markus]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da weiß ich wieder, warum ich Rilke so mag!</p>
<p>Grüße,</p>
<p>Markus</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Prunkwinde</title>
		<link>http://markustermin.com/2012/08/31/fische-vollmond-3/#comment-4365</link>
		<dc:creator><![CDATA[Prunkwinde]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 16:59:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin sass, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äussern als nur immer die Hand auszustrecken, sass die Frau stets am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur Antwort: &quot;Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.&quot; Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weisse Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen.

Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.

Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein Almosen gebe.

Nach acht Tagen sass plötzlich die Bettlerin wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. &quot;Aber wovon hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?&quot;, frage die Französin. Rilke antwortete: &quot;Von der Rose . . .&quot;
		
R. Maria Rilke]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit einer jungen Französin kam er um die Mittagszeit an einem Platz vorbei, an dem eine Bettlerin sass, die um Geld anhielt. Ohne zu irgendeinem Geber je aufzusehen, ohne ein anderes Zeichen des Bittens oder Dankens zu äussern als nur immer die Hand auszustrecken, sass die Frau stets am gleichen Ort. Rilke gab nie etwas, seine Begleiterin gab häufig ein Geldstück. Eines Tages fragte die Französin verwundert nach dem Grund, warum er nichts gebe, und Rilke gab ihr zur Antwort: &#8220;Wir müssen ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.&#8221; Wenige Tage später brachte Rilke eine eben aufgeblühte weisse Rose mit, legte sie in die offene, abgezehrte Hand der Bettlerin und wollte weitergehen.</p>
<p>Da geschah das Unerwartete: Die Bettlerin blickte auf, sah den Geber, erhob sich mühsam von der Erde, tastete nach der Hand des fremden Mannes, küsste sie und ging mit der Rose davon.</p>
<p>Eine Woche lang war die Alte verschwunden, der Platz, an dem sie vorher gebettelt hatte, blieb leer. Vergeblich suchte die Begleiterin Rilkes eine Antwort darauf, wer wohl jetzt der Alten ein Almosen gebe.</p>
<p>Nach acht Tagen sass plötzlich die Bettlerin wieder wie früher am gewohnten Platz. Sie war stumm wie damals, wiederum nur ihre Bedürftigkeit zeigend durch die ausgestreckte Hand. &#8220;Aber wovon hat sie denn all die Tage, da sie nichts erhielt, nur gelebt?&#8221;, frage die Französin. Rilke antwortete: &#8220;Von der Rose . . .&#8221;</p>
<p>R. Maria Rilke</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ursula</title>
		<link>http://markustermin.com/2012/08/31/fische-vollmond-3/#comment-4363</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ursula]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2012 21:43:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://markustermin.wordpress.com/?p=24588#comment-4363</guid>
		<description><![CDATA[Wunderschön! 

In meiner Kindheit gab es Rosen in unserem Garten, eine Sorte hieß &quot;Duftwolke&quot; und sie duftete tatsächlich besonders intensiv. Aber die Rosen waren heikel, alle zusammen. Besonders lästig war der Mehltau, den mein Vater mehrmals im Jahr mit irgendeinem giftigen Sprühzeug bekämpfen musste. Wer will sich das heute antun?
Angeblich geht es auch anders. Ich habe bei Bekannten Rosenbüsche gesehen, die wie wild wucherten und blühten, und das angeblich praktisch ohne Aufwand. Vielleicht auch nur ein glückliches Zusammentreffen aus Sorte, Platz und grünem Daumen. Ach ja ...

Viele Grüße
Ursula]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderschön! </p>
<p>In meiner Kindheit gab es Rosen in unserem Garten, eine Sorte hieß &#8220;Duftwolke&#8221; und sie duftete tatsächlich besonders intensiv. Aber die Rosen waren heikel, alle zusammen. Besonders lästig war der Mehltau, den mein Vater mehrmals im Jahr mit irgendeinem giftigen Sprühzeug bekämpfen musste. Wer will sich das heute antun?<br />
Angeblich geht es auch anders. Ich habe bei Bekannten Rosenbüsche gesehen, die wie wild wucherten und blühten, und das angeblich praktisch ohne Aufwand. Vielleicht auch nur ein glückliches Zusammentreffen aus Sorte, Platz und grünem Daumen. Ach ja &#8230;</p>
<p>Viele Grüße<br />
Ursula</p>
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